Tansania ist mit einer Fläche von 945.087 km² das größte Land im Osten Afrikas.

 

Südlich des Äquators gelegen, grenzt Tansania im Norden an Kenia und Uganda, im Westen an die Demokratische Republik Kongo, Rwanda und Burundi sowie Sambia, Malawi und Mosambik im Süden. Der Regierungssitz ist in Daressalam, gleichzeitig die größte Stadt des Landes und Ausgangpunkt für den südlichen Kreis. Der große afrikanische Grabenbruch hat in Tansania faszinierende topographische Zonen hervorgebracht, wie den Ngorongoro Krater und den Tanganyikasee. Der Kilimanjaro ist mit 5890 Meter der höchste Berg Afrikas.

 

Während das Landesinnere überwiegend eine Trockenzone darstellt, gestaltet sich die mehr als 1000 km lange Küste in sattem Grün, teilweise mit Palmen bewachsen. Zu den tropisch anmutenden Inseln vor dem Festland zählen Sansibar, Pemba und Mafia.

Die Zeitzone in Tansania beträgt MEZ +2.

Das Wetter in Tansania ist geprägt von zwei Regenzeiten – der kleinen, kurzen von November bis Dezember und der langen, intensiveren Regenzeit von April-Juni. Die durchschnittliche Tagestemperatur verändert sich dadurch wenig. Sie liegt meist um die 30 °C tagsüber und fällt nachts auch schon mal unter 15 °C. Ist vielmehr die Höhe, die vor allem nachts Kälte bringt. Die trockenste Periode fällt in die Hauptsaison zwischen Juli bis Oktober. In Hinblick auf die beste Reisezeit, ist es vor allem in Tansania schwer hierzu eine allgemein gültige Aussage zu treffen. Der Reisezeitpunkt steht meist im Zusammenhang mit dem was man gerne sehen möchte und bis vielleicht auf die Monate März bis Mai ist eigentlich alles empfehlenswert.

Dez.-März ist die beste Zeit den Süden der Serengeti zu besuchen. Von der Masai Mara ziehen die Herden durch die südlichen Bereiche der Serengeti nach Ndutu, wo dann die Jungtiere geboren werden und die Weiden im Feb. mit Tieren überfüllt sind.

März-Juni hat kaum Besucher, die Straßen sind schwer befahrbar, dennoch haben auch diese, für das Land ruhigere Zeiten, durchaus ihren Reiz für manch einen Besucher. Die Migration ist auf dem Weg in den westlichen Korridor und viele Tiere sind im zentralen Bereich Seronera anzutreffen.

Juni – Nov. sind dann die trocken Monate mit den meisten Besuchern in den Parks u. an den Stränden. Allerdings muss auch mit Schlange stehen in der Serengeti und bei der Krater Abfahrt gerechnet werden. Durch die Hochsaison ist es ferner die teuerste Zeit. Im Juni überquert die Migration den Grumeti im Westen u. zieht im Juli vorbei an Ikoma in Richtung Lobo. Im August wird dann das Ikorongo Gebiet erreicht, aus dem die Herden im September in die Masai Mara, Kenia einwandern, wo sie sich im Oktober aufhalten. Der Juli und August sind dabei die Monate mit kältesten Nächten.

Von Nov. bis Dez kann man in der Serengeti, im Bereich des Kleins Gate hervorragend Tiere beobachten, die aus der Masai Mara zurückwandern. Man profitiert dazu oft von Nebensaison Preisen. Es ist mit die schwülsten Periode.

Tansania hat mehr als 25 Nationalparks u. Naturschutzgebiete. Der Ausgangpunkt für eine Rundreise im Norden des Landes ist die hübsche Kleinstadt Arusha. Die nördliche Rundreise umfasst Parks wie den Arusha Nationalpark, Lake Manyara, die Serengeti, den Ngorongoro Krater und das Mkomazi Naturschutzgebiet.

Die südliche Variante führt durch das Selous Game Reserve, den Ruaha und Mikumi sowie Katavi Nationalpark. Ein relativ unbekannter Park ist Saadani, südlich von Daressalam mit einem eingeschlossenen Küstenstreifen. Weitere Parks sind zum Beispiel Gombe oder Mahale Mountains Park am Ufer des Tanganjika Sees.