SOMMER SELBSTFAHRER SAFARI

Lieben Sie die Unabhängigkeit, den Tagesablauf selbst zu bestimmen, allein unterwegs zu sein? Dann ist diese Tansania Sommer Selfdrive Rundreise vielleicht eine Option für Sie. Ob Sie dabei in einer schönen Lodge übernachten oder lieber per Camping unterwegs sind, bleibt dem eigenen Geschmack überlassen. Auch ein Mix aus beiden Optionen, ist eine oft nachgefragte Version. Mit ab und zu wieder einer schönen Lodge dazwischen, ergibt sich eine entspannte Rundreise mit viel Abwechslung. Auch Strandtage lassen sich in Tansania gut mit einer Safari verbinden.

Wichtig für die Reiseroute ist der geplante Reisemonat. Während man Tarangire, Lake Manyara, den Krater und Seronera bis auf Mai, eigentlich das ganze Jahr über bereisen kann, sollte man in der Serengeti seinen Ablauf vorzugsweise der Tierwanderung angleichen. Oft werden bei der Planung auch die teils sehr langen Strecken unterschätzten. Die harte Wellblechkiste ist eine Belastung für Auto und Fahrer.  Die Route sollte man somit derart wählen, dass die einzelnen Etappenpunkte nicht zu weit entfernt sind. Ausreichend Zeit für Tierbeobachtungen ist außerdem wichtig.

Routenführung im Sommer

Die Route beginnt in Arusha, wo Sie Ihren Mietwagen (Landrover Defender) übernehmen. Ein Tag ist nötig, um Sie mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. An diesem ersten Nachmittag besteht auch die Option einer Testfahrt in den nahe gelegenen Arusha Nationalpark. Die eigentliche Safari beginnt dann mit dem Besuch des Tarangire Nationalparks. In der Nähe des Gates sowie im Park gibt es diverse öffentliche Campingplätze.  Daneben gibt es `special´Campsites. Diese haben zwar meist gar keine Infrastruktur, befinden sich aber oft in extrem schöner Lage und  stehen dann ausschließlich Ihnen zur Verfügung.

Von Tarangire folgen Sie der Straße nach Norden. Sie kommen am Ort Karatu vorbei, an einem ausgebauten View Point, der Grzimek Gedenkstätte und erreichen schließlich die Ngorongoro Conservation Area. Der Krater umspannt eine Ebene von 19 km, in der sich zahlreiche Wildtiere standorttreu aufhalten. Sie netdekcen Zebras, Löwen, Hyänen, Büffel und Nashörner sowie zahlreiche Vogelarten.  Sie verlassen die region um den Ngorongoro Krater und fahren weiter nördlich bis zum Gate zur Serengeti.

Wer Lust und Zeit hat, kann unterwegs das durchaus interessante Museum an der Olduvai Schlucht besuchen und sich Information zu den Funden menschlicher Fossile holen. Da die Serengeti etwa so groß wie ganz Schleswig Holstein ist, spricht man von hauptsächlich 4 Bereichen. Die südliche Ndutu Region, der zentrale Teil Seronera, der Nordwesten beim Grumeti Fluss und der Nordosten bei den Lobo Hills und dem Klein`s Gate. Hier ziehen die Herden im Sommer aus der Serenegti in die Masai Mara. Somit ist Lobo Ihr Ziel der Tansania Sommer Selfdrive Safari.

Vorbei am wunderschönen Lake Natron und dem Manyara Nationalpark, endet die Safari wieder in Arusha.

Länder

Reisestil

Kategorie

Preis

Auf Anfrage

INTERESSE AN DIESER TOUR

Anfrage

16 TAGE / 15 NÄCHTE

Reisevorschlag

TAG
1/2
ARUSHA (A/F)

Ankunft in Afrika, in Arusha am Flughafen Kilimanjaro. Der Transfer zur Twiga Lodge dauert ca. 20  Minuten. Twiga ist eine vom Besitzer betriebene Lodge im britischen Tudor Stil, unmittelbar vor dem Eingang zum Arusha Nationalpark. Der familiäre Aspekt eines klassischen B&B ist bei Erika und Paul deutlich spürbar.

Der nahe Arusha Nationalpark ist zudem landschaftlich besonders reizvoll und bietet sich an, für einen Tagesausflug zum Eingewöhnen an das Fahrzeug. An klaren Tagen hat man überall im Park einen herrlichen Blick auf den Kilimanjaro. Von Waldgebieten, über grasbedeckte Anhöhen bis zu Sumpfgebieten und den pittoresken Momella Seen mit ihren Flamingos, reicht die landschaftliche Vielfalt.

TAG
3/4
TARANGIRE (CAMPING)

Nach dem Frühstück erfolgt die Abreise zum Tarangire Nationalpark, denn man in ca. 2 – 4 Std. erreicht. Fast die ganze Strecke zum Park ist Asphalt, nur die letzten 6,5 km zum Park Eingang sind Sandpiste. Campsites werden von uns vorgebucht.

Wer sich aber lieber in einer Lodge verwöhnen lassen möchte, dem bietet das Swala Camp oder das Tarangire Tree Tops, mit Chalets die auf einer Plattform in große Baobab Bäume gebaut sind, den passenden Rahmen. Etwas günstiger wohnt man z.B. in der Tarangire River Lodge. Sie ist innerhalb des Nationalparks, ca. 10 km vom Gate entfernt zu finden. Es ist eine der ältesten Lodgen der Gegend und bietet durch die Lage am Rand des Escarpments, herrliche Ausblicke auf die Ebene. Das Auge erspäht Baobabs, Akazien und den Tarangire Fluss . Die Anlage ist relativ groß und weitläufig und dadurch vielleicht nicht so persönlich. Dafür ist aber der Preis attraktiv und zudem lassen sich hier vor Ort Pirschfahrten und Nachtsafaris dazu buchen.

TAG
5-6
NGORONGORO

Vorbei am Kaffeegürtel und der Stadt Karatu (Tankstelle), gelangt man immer weiter ins Hochland, auf dem Weg in die Serengeti. Halten Sie am View Point der einen herrlichen Blick in die Tiefe bis zum Krater ermöglichst. Die Luft wird merklich kühler, mitunter auch etwas nebelverhangen. Schließlich erreichen Sie die Ngorongoro Conservation Area. Von hier ist es nochmals eine kurze Strecke bis an den Kraterrand. Für die Fahrt in den Krater ist eine Gebühr zu errichten, was bei Buchung von uns im Vorfeld übernommen wird.

Damit Sie diese Kratergebühr optimal nutzen können, übernachten Sie einmal sehr romantisch und abgelegen auf einem special campsite direkt am Kraterrand. Alternativ in einer  Lodge. Optimal, wenn diese direkt am Kraterrand liegt.

Der Ngorongoro Krater stellt mit 2.286m über dem Meeresspiegel die größte ununterbrochene Caldera der Welt dar. Umgeben von steilen Anhöhen, ist die darin liegende Ebene mit 19 km im Durchmesser von über 30.000 Tieren bewohnt, darunter Gnu, Zebra, Büffel, Elefanten, Löwen, Servale, Elen Antilopen, Hyänen und Gazellen. Vom westlichen Kraterrand aus, führt die Fahrt hinab auf den Kraterboden. Der Ausstieg erfolgt auf der östlichen Seite.

TAG
7-8
SERENGETI SERONERA (LODGE)

Die nächste Etappe ist die zentrale Serengeti oder Seronera. Vom Krater fährt man weiter Richtung Norden nach Olduvai. Weiter vorbei an den Naabi Hügeln geht es schließlich die Serengeti. Sie ist der Inbegriff für afrikanische Tiersavannen und der zweitgrößte Nationalpark des Kontinents. Mit einer Fläche von mehr als 14.000 qm-Kilometern entspricht er in etwa der Größe von Schleswig-Holstein. Hier in Seronera wohnen Sie in einer Lodge.

Die Kongolo Lodge mit 6 semi-permanenten Zelten bietet für einen vergleichsweise günstigen Preis, eine Unterkunft im typischen Safaristil.  Die Zelte des  Mbuzi Mawe Camp liegen  zwischen Felsen und Buschwerk, mit je zwei Kingsize Betten und ein integriertes Bad.  Das Restaurantzelt hat einen Innen- sowie einen Außenbereich. Das Camp gehört zur Serena Gruppe, hat aber entgegen der großen Hotels eine kleine, intime Ausstrahlung.

TAG
9-10
SERENGETI LOBO (CAMPING)

Die „great migration„ ist eine über 500 km große, jährlich wiederkehrende Rundwanderung, die von Dr. Grzimek als erster beschrieben wurde. Die Tiere folgen dem Niederschlag und damit den grünen, saftigen Weiden. Wie manisch getrieben, gehen Sie dabei hohe Risiken ein und überqueren Flüsse in denen Krokodile auf reiche Beute warten. Im Jan. und Feb. findet man die Tierwanderung im südlichen Bereich der Serengeti, im März / April ziehen die Herden in das zentralen Seronera Gebiet, im Mai / Juni befinden sie sich im Westen, um dann im August / September im Nordosten in die Masai Mara zu wandern. Anfang November marschieren die ersten Gruppen wieder zurück in die Serengeti (Bereich Lobo Hills). Hier im nördlichen Gebiet um die Lobo Höhenzüge ist wieder 2x Camping vorgesehen.

TAG
11-12
LAKE NATRON (LODGE)

Damit aus Ihrer Safari eine Rundreise wird, bewegen sich weiter in Richtung Südosten, außerhalb und am Rand der Serengeti entlang, bis zum Natronsee. Das Gebiet um den landschaftlich äußert ansprechenden See ist eines der spektakulärsten in ganz Tansania. Das Bild wird geprägt durch hohe Vulkankegel und schroffe Abhänge des Rift Valley. Ein Höhepunkt ist u.a. der Besuch des eigentlichen Salzsees mit seinen Hunderten von Flamingos oder eine Wanderung zum Wasserfall.

Das Halisi Zeltcamp am Lake Natron ist umweltfreundlich konzipiert mit Solarenergie, reduzierten Wasserverbrauch und einem Aufbau der so gut wie keine Auswirkungen auf die Natur hat. Die 7 großen Zelte sind mit richtigen Betten, Solarlampe, Bad mit Dusche, Toilette und Spiegel sowie einer privaten kleinen Veranda ausgestattet. Die offenen Fenster und Eingänge sind mit Moskitonetzen geschützt.

TAG
13-14
LAKE MANYARA (LODGE)

Vorbei an der Lake Natron Game Conservation Area geht es durch das Rift Valley (unbedingt 4×4 nötig) auf einsamer „off-the beaten track“  Strecke zurück bis nach Mtowambu. Auf dem Wochenmarkt in dieser Kleinstadt kommen zahlreiche Stämme zusammen, die alle einen anderen Dialekt sprechen. Das Gewirr aus verschiedenen Sprachen führte zur Assoziation eines Chaos mit dem Namen Mtowambu.

Nicht weit entfernt erreichen Sie den Lake Manyara Nationalpark. Vom Eingang aus windet sich die Straße durch einen dichten, dschungelähnlichen Wald. Hin und wieder sind Impala oder Thompson Gazellen  zu sehen, die sich im Dickicht verstecken oder Hornvögel, die hoch oben im Pflanzendach des Waldes zu finden sind. Einen Kontrast zu der Geschlossenheit des Waldes, bilden die östlich gelegenen weiten, offenen Grassavannen.

Die luxuriöse Lake Manyara Tree Lodge ist die einzige, die sich direkt im Park befindet. Eingebettet zwischen Bäumen am Südufer des Sees, ist die Lodge eine abgelegene Basis zum Erkunden diese faszinierenden kleinen Parks. Etwas günstiger ist das Kirurumu Manyara Camp ist eine kleine Anlage, mit nur 20 Zelten, die recht spektakulär auf dem Gipfel einer Anhöhe des Rift Valley Escarpments liegt.

TAG
15
ARUSHA (LODGE)

Nach der Rundreise erreichen Sie wieder Arusha und geben heute Ihren Mietwagen zurück. Beim Abendessen auf der Terrasse der Twiga Lodge können Sie mit Erika und Paul die Erlebnisse der letzten Tage und Ihre Erfahrungen austauschen.

TAG
16
ABREISE

Rechtzeitig erfolgt heute der Transfer zum Airport für Ihre Heimreise oder zum Flug nach Sansibar.

INFO

Für die Einreise nach Tansania wird ein Visum benötigt, welches vorab online zu beantragen ist.
Bei Voraufenthalt in einem Gelbfieber Gebiet, (dazu zählt auch ein Transit Aufenthalt ab 12 Std.),  ist der Nachweis der Impfung zwingend notwendig.

Tansania ist auch ein Malariagebiet. Dies gilt vor allem für die Küste. Eine Prophylaxe wird desalb dringend empfohlen.

Klima in Tansania

Das Land hat zwei Regenzeiten. Die kleine mit geringem Niederschlag dauert von November bis Dezember. Die große Regenzeit mit heftigem Regen findet von April bis Juni statt.

Während tagsüber angenehme Temperaturen herrrschen, kann es vor allem im Hochland nachts sehr kalt werden.

In der Trockenzeit von Juni bis September sind  in den nördlichen Parks die meisten Besucher unterwegs. Wer antizyklisch reisen will, wählt deshalb Oktober/November.

Die Küstenregion hingegen ist heiß und feucht, mit jährlichen Durchschnittswerten um 28°- 30°C

Tansania ist im Mobilnetz sehr gut abgedeckt. Nahezu jede Lodge hat Wifi.

Hinweise für Selbstfahrer

  • Als Selbstfahrer in Tansania sollte man Erfahrung mit Geländewagen mitbringen.
  • Die Entfernungen sind lang, teils über harter Wellblechpisten
  • Ein 24 Std. Notfall Service, wie in vielen anderen Ländern, ist nicht gegeben
  • Die Versicherung in Tansania ist ein Teilkasko. Sie beinhaltet stets einen gewissen Eigenanteil.
  • Jede Selbstfahrer Reise umfasst eine Flying Doctor Versicherung zur Notfall Evakuierung nach Nairobi.
  • Das Mindestalter der Fahrer ist 25 Jahre.
  • Es wird ein internationaler Führerschein verlangt

Unsere Preise enthalten

  • Gebuchte Unterkünfte oder Campingplätze
  • Mahlzeiten je nach Buchung
  • Nationalparkgebühren und Ngorongoro Conservation Fee
  • Campinggebühren
  • Conservation Gebühren
  • Flughafentransfers
  • Mietwagen mit oder ohne Campingausrüstung (je nach Buchung)
  • Unbegrenzte Kilometer
  • Flying Doctors Mitgliedschaft für Dauer der Safari

Teilen Sie diese Reise auf Ihrem bevorzugten Social Media Account