SELBSTFAHRER SAFARI MIT SERENGETI LOBO

Lieben Sie die Unabhängigkeit, den Tagesablauf selbst bestimmen, allein unterwegs zu sein? Dann ist eine Rundreise als Selbstfahrer vielleicht eine Option für Sie. Zudem kann man das ohnehin teure Land ein wenig kostenreduzierter bereisen, indem man ein paar Tage Camping einbaut. Mit ab und zu wieder einer schönen Lodge dazwischen, ergibt sich eine entspannte Rundreise nach eigenem Geschmack und viel Abwechslung. Und Strandtage sind auch noch da – z.B. in Sansibar.

Wichtig für die Reiseroute ist zudem der geplante Reisemonat. Während man Tarangire, Lake Manyara, den Krater und Seronera bis auf Mai, das ganze Jahr bereisen kann, sollte man in der Serengeti seinen Ablauf vorzugsweise der Tierwanderung angleichen. Die oft unterschätzten, langen Strecken in Tansania sollte man derart wählen, dass die einzelnen Etappenpunkte nicht zu weit entfernt sind und Zeit für Tierbeobachtungen bleibt.

Länder

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Auf Anfrage

INTERESSE AN DIESER TOUR

Anfrage

16 TAGE / 15 NÄCHTE

Reisevorschlag

TAG
1/2
ARUSHA (A/F)

Ankunft in Afrika, in Arusha am Flughafen Kilimanjaro. Der Transfer zur Twiga Lodge dauert ca. 20  Minuten. Twiga ist eine vom Besitzer betriebene Lodge im britischen Tudor Stil, unmittelbar vor dem Eingang zum Arusha Nationalpark. Der familiäre Aspekt eines klassischen B&B ist bei Erika und Paul deutlich spürbar.

Der nahe Arusha Nationalpark ist zudem landschaftlich besonders reizvoll und bietet sich an, für einen Tagesausflug zum Eingewöhnen an das Fahrzeug. An klaren Tagen hat man überall im Park einen herrlichen Blick auf den Kilimanjaro. Von Waldgebieten, über grasbedeckte Anhöhen bis zu Sumpfgebieten und den pittoresken Momella Seen mit ihren Flamingos, reicht die landschaftliche Vielfalt.

TAG
3/4
TARANGIRE (CAMPING)

Nach dem Frühstück erfolgt die Abreise zum Tarangire Nationalpark, denn man in ca. 2 – 4 Std. erreicht. Fast die ganze Strecke zum Park ist Asphalt, nur die letzten 6,5 km zum Park Eingang sind Sandpiste. In der Nähe des Gates sowie im Park gibt es diverse öffentliche Campingplätze. Wir können für Sie auch ein „special campsite” buchen. Diese haben zwar meist gar keine Infrastruktur, befinden sich aber oft in extrem schöner Lage und stehen dann ausschließlich Ihnen zur Verfügung.

Wer sich lieber in einer Lodge verwöhnen lassen möchte, dem bietet das Swala Camp oder Tarangire Tree Tops, mit Chalets die auf einer Plattform in große Baobab Bäume gebaut sind, den passenden Rahmen. Etwas günstiger wohnt man z.B. in der Tarangire River Lodge. Sie ist innerhalb des Nationalparks, ca. 10 km vom Gate entfernt zu finden. Es ist eine der ältesten Lodgen der Gegend und bietet durch die Lage am Rand des Escarpments, herrliche Ausblicke auf die Ebene. Das Auge erspäht Baobabs, Akazien und den Tarangire Fluss . Die Anlage ist relativ groß und weitläufig und dadurch vielliecht nicht so persönlich. Dafür ist aber der Preis attraktiv und zudem lassen sich hier vor Ort Pirschfahrten und Nachtsafaris buchen.

TAG
5-6
NGORONGORO

Vorbei am Kaffeegürtel und der Stadt Karatu (Tankstelle), gelangt man immer weiter ins Hochland, auf dem Weg in die Serengeti. Halten Sie am View Point der einen herrlichen Blick in die Tiefe bis zum Krater ermöglichst. Die Luft wird merklich kühler, mitunter auch etwas nebelverhangen. Schließlich erreichen Sie die Ngorongoro Conservation Area. Von hier ist es nochmals eine kurze Strecke bis an den Kraterrand. Für die Fahrt in den Krater ist eine Gebühr zu errichten, was bei Buchung von uns im Vorfeld übernommen wird.

Damit Sie diese Kratergebühr optimal nutzen können, übernachten Sie einmal sehr romantisch und abgelegen auf einem special campsite direkt am Kraterrand. Alternativ in der Sopa oder Serena Lodge, die beide ebenfalls am Kraterrand liegen.

Der Ngorongoro Krater stellt mit 2.286m über dem Meeresspiegel die größte ununterbrochene Caldera der Welt dar. Umgeben von steilen Anhöhen, ist die darin liegende Ebene mit 19 km im Durchmesser von über 30.000 Tieren bewohnt, darunter Gnu, Zebra, Büffel, Elefanten, Löwen, Servale, Elen Antilopen, Hyänen und Gazellen. Vom westlichen Kraterrand aus, führt die Fahrt hinab auf den Kraterboden. Der Ausstieg erfolgt auf der östlichen Seite.

TAG
7-8
SERENGETI SERONERA (LODGE)

Die nächste Etappe ist die zentrale Serengeti oder Seronera. Vom Krater fährt man weiter Richtung Norden nach Olduvai. Wer Lust und Zeit hat, kann hier das durchaus interessante Museum an der Olduvai Schlucht besuchen und sich Information zu den Funden menschlicher Fossile holen. Weiter vorbei an den Naabi Hügeln geht es schließlich die Serengeti. Sie ist der Inbegriff für afrikanische Tiersavannen und der zweitgrößte Nationalpark des Kontinents. Mit einer Fläche von mehr als 14.000 qm-Kilometern entspricht er in etwa der Größe von Schleswig-Holstein. Hier in Seronera wohnen Sie in einer Lodge.

Die Kongolo Lodge mit 6 semi-permanenten Zelten bietet für einen vergleichsweise günstigen Preis, eine Unterkunft im typischen Safaristil.  Die Zelte des  Mbuzi Mawe Camp liegen  zwischen Felsen und Buschwerk, mit je zwei Kingsize Betten und ein integriertes Bad.  Das Restaurantzelt hat einen Innen- sowie einen Außenbereich. Das Camp gehört zur Serena Gruppe, hat aber entgegen der großen Hotels eine kleine, intime Ausstrahlung.

TAG
9-10
SERENGETI LOBO (CAMPING)

Die „great migration„ ist eine über 500 km große, jährlich wiederkehrende Rundwanderung, die von Dr. Grzimek als erster beschrieben wurde. Die Tiere folgen dem Niederschlag und damit den grünen, saftigen Weiden. Wie manisch getrieben, gehen Sie dabei hohe Risiken ein und überqueren Flüsse in denen Krokodile auf reiche Beute warten. Im Jan. und Feb. findet man die Tierwanderung im südlichen Bereich der Serengeti, im März / April ziehen die Herden in das zentralen Seronera Gebiet, im Mai / Juni befinden sie sich im Westen, um dann im August / September im Nordosten in die Masai Mara zu wandern. Anfang November marschieren die ersten Gruppen wieder zurück in die Serengeti (Bereich Lobo Hills). Hier im nördlichen Gebiet um die Lobo Höhenzüge ist wieder 2x Camping vorgesehen.

TAG
11-12
LAKE NATRON (LODGE)

Damit aus Ihrer Safari eine Rundreise wird, bewegen sich weiter in Richtung Südosten, außerhalb und am Rand der Serengeti entlang, bis zum Natronsee. Das Gebiet um den landschaftlich äußert ansprechenden See ist eines der spektakulärsten in ganz Tansania. Das Bild wird geprägt durch hohe Vulkankegel und schroffe Abhänge des Rift Valley. Ein Höhepunkt ist u.a. der Besuch des eigentlichen Salzsees mit seinen Hunderten von Flamingos oder eine Wanderung zum Wasserfall.

Das Halisi Zeltcamp am Lake Natron ist umweltfreundlich konzipiert mit Solarenergie, reduzierten Wasserverbrauch und einem Aufbau der so gut wie keine Auswirkungen auf die Natur hat. Die 7 großen Zelte sind mit richtigen Betten, Solarlampe, Bad mit Dusche, Toilette und Spiegel sowie einer privaten kleinen Veranda ausgestattet. Die offenen Fenster und Eingänge sind mit Moskitonetzen geschützt.

TAG
13-14
LAKE MANYARA (LODGE)

Vorbei an der Lake Natron Game Conservation Area geht es durch das Rift Valley (unbedingt 4×4 nötig) auf einsamer „off-the beaten track“  Strecke zurück bis nach Mtowambu. Auf dem Wochenmarkt in dieser Kleinstadt kommen zahlreiche Stämme zusammen, die alle einen anderen Dialekt sprechen. Das Gewirr aus verschiedenen Sprachen führte zur Assoziation eines Chaos mit dem Namen Mtowambu.

Nicht weit entfernt erreichen Sie den Lake Manyara Nationalpark. Vom Eingang aus windet sich die Straße durch einen dichten, dschungelähnlichen Wald. Hin und wieder sind Impala oder Thompson Gazellen  zu sehen, die sich im Dickicht verstecken oder Hornvögel, die hoch oben im Pflanzendach des Waldes zu finden sind. Einen Kontrast zu der Geschlossenheit des Waldes, bilden die östlich gelegenen weiten, offenen Grassavannen.

Die luxuriöse Lake Manyara Tree Lodge ist die einzige, die sich direkt im Park befindet. Eingebettet zwischen Bäumen am Südufer des Sees, ist die Lodge eine abgelegene Basis zum Erkunden diese faszinierenden kleinen Parks. Etwas günstiger ist das Kirurumu Manyara Camp ist eine kleine Anlage, mit nur 20 Zelten, die recht spektakulär auf dem Gipfel einer Anhöhe des Rift Valley Escarpments liegt.

TAG
15
ARUSHA (LODGE)

Nach der Rundreise erreichen Sie wieder Arusha und geben heute Ihren Mietwagen zurück. Beim Abendessen auf der Terrasse der Twiga Lodge können Sie mit Erika und Paul die Erlebnisse der letzten Tage und Ihre Erfahrungen austauschen.

TAG
16
ABREISE

Rechtzeitig erfolgt heute der Transfer zum Airport für Ihre Heimreise oder zum Flug nach Sansibar.

INFO

Für die Einreise nach Tansania wird ein Visum benötigt, welches vorab online zu beantragen ist.

Bei Einreise über oder Voraufenthalt in einem Gelbfieber Gebiet (dazu zählt auch ein Transit Aufenthalt ab 12 Std.),  ist der Nachweis der Impfung notwendig.

Tansania ist vor allem an der Küste auch ein Malariagebiet. Die Prophylaxe wird dringend empfohlen.

Tansania hat zwei Regenzeiten. Die kleine mit geringem Niederschlag von November bis Dezember und die große mit heftigem Regen von April bis Juni.

Im Hochland von Tansania kann es vor allem nachts sehr kalt werden.

In der Trockenzeit von Juni bis September sind  vor allem in den nördlichen Parks die meisten Besucher unterwegs.

Wer antizyklisch reisen will, wählt Oktober/November.

Die Küste hingegen ist heiß und feucht mit jährlichen Durchschnittswerten um 28°- 30°C

Tansania ist im Mobilnetz sehr gut abgedeckt. Nahezu jede Lodge hat Wifi.

 

  • Als Selbstfahrer in Tansania sollte man Erfahrung mitbringen.
  • Die Entfernungen sind lang, teils über harter Wellblechpisten
  • Ein 24 Std. Notfall Service, wie in vielen anderen Ländern, ist nicht gegeben
  • Die Versicherung in Tansania ist ein Teilkasko. Sie beinhaltet stets einen Eigenanteil.
  • Jede Selbstfahrer Reise beinhaltet eine Flying Doctor Versicherung zur Evakuierung nach Nairobi.
  • Das Mindestalter der Fahrer ist 25 Jahre.
  • Es wird ein internationaler Führerschein verlangt

Im Preis enthalten

  • Gebuchte Unterkünfte oder Campingplätze
  • Je nach Buchung auch Vollpension
  • Nationalparkgebühren und Ngorongoro Conservation Fee
  • Campinggebühren
  • Conservation Gebühren einzelner Lodgen
  • Flughafentransfers
  • Mietwagen mit oder ohne Campingausrüstung
  • Unbegrenzte Kilometer
  • Flying Doctors Mitgliedschaft für Dauer der Safari

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