Sambias Süden – Livingstone

Sambias Süden grenzt an Simbabwe, Namibia und Botswana. Hier ist Livingstone am 4 Länder Eck, jener Ort der bei grenzüberschreitenden Touren am häufigsten besucht wird. Er ist vor allem geprägt durch die majestätischen Viktoriafälle und den großen Strom Sambesi, der für den Namen Sambias Pate stand. Diese 9-tägige Bausteinreise durch den Sambias Süden führt Sie an die 1805 entdeckten Wasserfälle sowie in den Lower Zambezi.

Alles beginnt mit Livingstone. Benannt ist die Stadt nach dem berühmten Missionar und Afrikaforscher David Livingstone, der in den Bangweulu Sümpfen Sambias 1873 verstarb. Die kleine Stadt ist ein geschäftiges, agiles Zentrum, das jährlich von Tausenden besucht wird. Dementsprechend findet man hier vielfältige Unterkunftsmöglichkeiten von Budget im Backpacker Stil, bis zu exklusiv, luxuriösem Standard. Vor allen in den letzten Jahren hat die Anzahl der größeren Hotels im Luxussegment zugenommen.

Die meisten Besucher kommen, um die Victoriafälle zu sehen. Es ist eine ganz persönliche Meinung, ob diese von Sambia aus oder von der Stadt Victoria Falls in Simbabwe aus, imposanter sind. Eine Besonderheit in Sambia ist auf alle Fälle der Devils Point. Zu bestimmten Zeiten kann man mit einem Guide zu einem natürlichen Granitvorsprung schwimmen und somit bis ganz nah an den Rand der Fälle kommen. Wer noch mehr Adrenalin freisetzende Aktivitäten sucht, findet hier ebenfalls zahlreiche Angebote von Abseiling, über Bungee Sprünge bis zu Wildwasser Rafting Touren. Wer es doch lieber gemütlicher will, nimmt an einer Abendcruise auf dem Sambesi zum Sonnenuntergang teil. Livingstone bietet darüber hinaus noch bunte Märkte und sehenswerte Museen, wie das Railway Museum und das Livingstone Museum.

Lower Zambezi

Der Lower Zambesi erstreckt sich  am nordwestlichen Ufer des Sambesi. Er wird im Süden durch den Fluss und Simbabwe begrenzt und reicht im Norden bis an die Great East Road. Der Lower Zambezi ist für uns der landschaftlich eindrucksvollste Park. Gemeinsam mit dem gegenüberliegenden Mana Pools Nationalpark in Simbabwe formt er eine riesige Wildnisregion ohne Grenzen. Bei Bootsafaris lassen sich die zahlreichen Tire beobachten, die zum Wasser zum Trinken kommen oder auch durch den Fluss schwimmen. Die Kanyemba Lodge liegt außerhalb des eigentlichen Parks, ca. 40 km entfernt. Aktivitäten finden somit in erster Linie auf dem Wasser statt.  In einem dazugehörigen Buschcamp auf einer Insel, mitten im Sambesi erleben Sie eine rustikale Unterkunft. Zum Abschluss wohnen Sie noch zwei Nächte in einer Lodge am Rand des Parks.

Länder

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9 TAGE BAUSTEIN ZUM KOMBINIEREN

Reisevorschlag

TAG
1
LIVINGSTONE

Anreise und Ankunft in Livingstone. Vom Flughafen ist es eine kurze Fahrt vorbei an der Stadt bis zur Stanley Safari Lodge. Die exklusive Boutique Lodge bietet nur wenig Zimmer, davon 4 stimmungsvolle, nach vorne komplett offene Suiten mit eigenem kleinem Pool. Die Lodge ist auf einer Anhöhe erbaut und vermittelt einen herrlichen Blick über den Mosi-o-Tunya National Park sowie auf den majestätischen Sambesi im Westen. Das Besondere hier ist neben den „offenen“ Chalets, die bis ins Detail ausgewählte geschmackvolle Einrichtung. Es werden diverse Ausflüge wie z.B. zu den Viktoriafällen fakultativ angeboten.

TAG
2-4
LIVINGSTONE

Die nächsten 2 Tage stehen zur freien Verfügung. Livingstone bietet ein reiches Programm an Ausflugs- und Aktivitätsmöglichkeiten. Sie können so, neben einem obligatorischen Besuch der Fälle, ein traditionelles Dorf besichtigen, ein Museum besuchen, einen Flug über die Fälle oder eine Bootsfahrt auf dem Sambesi buchen. Für die sportlichen Besucher gibt es ausreichende Angebote mit dem gewissen Adrenalinlevel wie Bungee Springen oder Wildwasserfahrten.

TAG
4-7
LOWER ZAMBEZI

Mit einem Flug geht es nach Lusaka, wo Sie am Flughafen abgeholt und mit dem Auto in den Lower Zambezi gebracht werden. (Alternativ kann ein Anschlussflug gebucht werden) Sie verbringen die nächsten 3 Nächte in einer Lodge außerhalb des Parks. Zur Auswahl stehen: Kanyemba oder Kiambi.

Kanyemba liegt ca. 45 km vom eigentlichen Park entfernt, unmittelbar am Fluss. Die hübsch eingerichteten Rondavels mit direktem Blick auf den Fluss, befinden sich in einer gartenartigen Umgebung. Die Lodge ist unter italienischer Leitung. An Aktivitäten werden in erster Linie Boots- und Kanuausflüge auf dem Sambesi angeboten. Bei einem Aufenthalt von 3 Nächten ist ein Ausflug in den Nationalpark inklusiv. Zur Lodge gehört auch ein uriges Buschcamp, auf einer gegenüber liegenden Insel.

Kiambi liegt ebenso wie Kanyemba außerhalb des eigentlichen Nationalparks, aber sehr schön am Zusammenfluss von Zambezi und Kafue. Ein Tagesausflug in den Park kann fakultativ dazu gebucht werden. Man kann Kiambi gut als Eco-Lodge bezeichnen. Hier findet man eine solide Unterkunft, angepasst an die natürlichen Gegebenheiten, ohne zu viel Luxus und Klimbim. Man hat als Gast die Wahl zwischen einem Chalet oder einem typischen Safarizelt mit oder ohne Klimaanlage. Kiambi hat sich zudem auf Kanusafaris spezialisiert, die man hier optional buchen kann.

TAG
7-9
LOWER ZAMBEZI

Auf dem Rückweg von einem Tagesausflug in den Nationalpark werden Sie zur Kasaka River Lodge gebracht, wo Sie die nächsten 2 Nächte verbringen. Diese Lodge befindet sich ca. 4 km vom Parkeingang entfernt. Die fest aufgebauten Zelte sind auf einer begrünten Wiese nebeneinander aufgereiht und über einen Kiesweg zu erreichen. Sie sind stilvoll in afrikanischem Design eingerichtet und verfügen über ein Bad mit Dusche, WC und Wandschrank.

In diesem gepflegten Gartenbereich befindet sich auch der kleine Pool mit Blick über den Sambesi. Das Hauptgebäude ist architektonisch interessant, mit verschiedenen Ebenen in die natürliche Landschaft eingefügt worden. Hier befinden sich die Bar, der Speiseraum unter einem großen Tamarindenbaum u. eine kleine Bücherecke, von wo aus man den Blick über den Fluss schweifen lassen kann. Durch Buschwerk vom Rest abgetrennt, liegt der „Hippo Pod“, ein Bereich aus zwei großen Familienzelten, die je zwei Zimmer, Bad sowie einen gemeinsamen Aufenthaltsraum bieten. Die Zeltwände sind gefütterte Spezialanfertigungen. Die gesamte Vorderfront zur Holzterrasse kann geöffnet werden. So wird der Aufenthalt dort jedem Klima gerecht.

INFO

Für die Einreise nach Sambia wird ein Visum benötigt. Derzeit sind die Visa für EU Bürger und einige andere Nationen kostenlos.

Es gibt keine vorgeschriebenen Impfungen bei Einreise aus Europa. Wer jedoch aus oder über ein Geldfiebergebiet einreist, muss die entsprechende Schutzimpfung nachweisen. Sambia ist Malariagebiet. Eine medikamentelle Prophylaxe und Schutz durch Antirepellants und entsprechende Kleidung wird dringend geraten.
Besonders in den Monaten Mai und Juni.

Klima
Sambia hat ein subtropisches Klima mit einer starken Regenzeit. Diese beginnt in der Regel im November und dauert bis Februar/März.
Allerdings sind viele Pisten und Tracks in den Nationalparks dann immer noch nicht befahrbar.
Zwischen Mitte November bis April haben somit viele Lodgen geschlossen.

Die beste Reisezeit ist somit von Juni bis Oktober.

Der Juli ist der kälteste Monat. Hier empfehlen wir für Nachtfahrten umbedingt Handschuhe, Schal und Wollmütze

Die beste Zeit den Lower Zambezi zu besuchen, ist in der Trockenzeit von Juni bis September.
Der Oktober kann vor allem im Lower Zambezi sehr heiß werden, mit Temperaturen über 40°C.
Die Viktoriafälle in Livingstone tragen von Februar bis Anfang August das meiste Wasser.

 

Inklusiv:

  • 8 Übernachtungen | allen Mahlzeiten und Snacks
  • Autotransfer Lusaka – Lower Zambezi
  • Nationalpark Eintrittsgebühren & Nationalpark bed levy
  • 2 Aktivitäten pro Tag im Lower Zambezi  N.P.
  • Wäscheservice | lokale Steuern und Gebühren

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