Freiheit auf 4 Rädern ist ein Beispiel für eine Selbstfahrer Route durch Sambia. Es gibt natürlich noch viele andere Routen Optionen bzw. Kombinationen der Parks. Sambia, der Schmetterling im Herzen Afrikas, gilt für viele noch als Geheimtipp. Zweimal so groß wie Frankreich, ist das Land reich an landschaftlicher Vielfalt mit einer einmalige Tierwelt und vielen endmischen Tieren. Hierzu zählt zum Beispiel die wie zerzaust wirkenden Pukus oder die Thornicroft Giraffe. Zahlreiche Sumpfgebiete, Flussufer und Lagunen sind Lebensraum für Vögel. Sambia ist ein Paradies für Ornithologen, vor allem in der „green season“.

Es ist zudem das Land der legendären walking safaris, die hier erfunden und entwickelt wurden sowie der Viktoriafälle, einer von 17 Wasserfällen des Landes und natürlich auch der Bekannteste. Da Sambia kein Ziel für Massentourismus ist, kann man hier die Natur authentisch und in Ruhe erleben. Die meisten Unterkünfte bieten nämlich nur sehr wenig Chalets oder Safarizelte an, was zudem einen sehr privaten Charakter mit sichbringt.  Bei diesem Vorschlag erkunden Sie den Kafue Nationalpark im Osten, den Lower Zambezi im Süden sowie das Luangwa Tal im Osten.

Die erste Etappe bringt Sie in den jüngsten Park Sambias, in den Lower Zambezi. Die Fahrt sind angenehme 2 1/2 Std. auf einer ausgebauten Teerstraße. Bei Chirundu biegen Sie auf eine Sandpiste, die am nördlichen Ufer des Sambesi entlang führt. Auf den ersten 40 km, noch außerhalb des Parks, liegen mehrere günstige Lodgen. Jene kurz vor oder im Park fallen alle in die Luxus Kategorie. Sie zählen zu den besten Lodgen die man in Sambia finden kann.

Da Sambia`s Straßen sich sternartig von der Hauptstadt aus verteilen, gibt es wenig bis kaum Querverbindungen. Um in den Kafue zu kommen, muss man also zumindest eine Teilstrecke oder ganz zurück bis nach Lusaka, je nachdem ob man im Süden oder zentralen Bereich in den Park reisen möchte. Der Kafue ist der größte und älteste Nationalpark und teilt sich für den Besucher in 3 Bereiche, der Norden, das Zentrum und der südliche Abschnitt. Bei diesem Vorschlag übernachten Sie zuerst in einem kleinen Camp im innerhalb des zentralen Parks.

Dann folgt ein Abstecher, ca. 3 Stunden nach Süden, zum Iteshi-Teshi Staudamm. Die Strecke führt über eine gut befahrbare Gravelpiste.  Als nächstes folgt von einem Camp am Kfaue, nördlich des zentralen Gates.  Beide Lodgen verfügen auch über einen Campingplatz, wie übrigens auch die Unterkunft am Lower Zambezi. Zurück in Lusaka haben Sie nun 2 Möglichkeiten. Sie geben Ihren Mietwagen ab und buchen anschließend eine 3-tägige fly-in Safari oder Sie fahren die Strecke bis nach Mfuwe selbst.

Die Great East Road ist eine gute Teerstraße mit langezogenen Kurven. Allerdings ist die Entfernung weit und Sie müssen mit mindestens 8-10 Stunden Fahrt rechnen. Wer die Strecke unterbrechen möchte, findet auf halber Strecke  bei Petauke eine Übernachtungsmöglichkeit. Nach den 3 Tagen müssen Sie allerdings dieselbe Strecke wieder zurück fahren, da eine one-way Miete nicht angeboten wird.  Die ausgewählten Unterkünfte der Freiheit auf 4 Rädern Tour sind umweltfreundliche Eco Lodgen mit geringem oder sogar null CO² Fußabdruck.

Länder

Reisestil

Kategorie

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Auf Anfrage

INTERESSE AN DIESER TOUR

Anfrage

19 TAGE / 18 NÄCHTE SELBSTFAHRERTOUR MIT 3 NATIONALPARKS

Reisevorschlag

TAG
1
ANKUNFT LUSAKA

Von Deutschland, Österreich oder der Schweiz erreichen Sie  Sambia nur über einen Gabelflug. Entweder über Südafrika, die Golf Region, Nairobi mit KLM oder Addis Abeba mit Ethiopian. Je nach Airline kommen Sie gegen Mittag oder am frühen Nachmittag an. Sie können Ihren Mietwagen bereits hier am Flughafen übernehmen oder sich am nächsten Morgen zum Hotel bringen lassen. Für Camper kann der Nachmittag zum Einkaufen von Proviant genutzt werden. Viele Hotels in Lusaka bieten gesicherte Parkplätze.

TAG
2-5
LOWER ZAMBEZI (FAHRTZEIT CA. 2 ½ STD.)

Die Straße von Lusaka nach Süden ist 3-spurig ausgebaut. Nach anfänglichen Industrie- und Farmgebieten geht es serpentinenartig bergauf- und bergab. Bevor hier die sogenannten Panikstreifen – Auslaufwege mit Kies – für die LKW’s bebaut wurden, gab es hier regelmäßig schwere Unfälle und die einzige Durchgangsstraße nach Süden war oft tagelang bis zur Bergung gesperrt. Jetzt ist es vor allem eine landschaftlich besonders reizvolle Strecke.

Kiambi liegt außerhalb des eigentlichen Nationalparks (ca. 40 km),  sehr schön am Zusammenfluss  von Zambezi und Kafue. Ein Tagesausflug in den Park kann vor Ort dazu gebucht werden oder man fährt selber hin. Man kann Kiambi als Eco-Lodge bezeichnen. Wie nahezu alle Lodgen im Lower Zambezi Tal ist man bemüht umweltfreundlich zu agieren. Durch diese Initiative der Betreiber hat es der Lower Zambezi geschafft als einer der ersten als CO² neutraler Park zu gelten. Als Gast hat man die Wahl zwischen einem Chalet oder einem typischen Safarizelt, mit oder ohne Klimaanlage. Auch Camping an einer sehr schönen Stelle am Fluss wird angeboten. Kiambi hat sich zudem auf Kanusafaris spezialisiert, die man hier optional buchen kann. Allerdings sollte man sich der latenten Gefahr durch Flusspferde bewusst sein!

TAG
5
LUSAKA

Es geht zurück nach Lusaka, wo sich aus logistischen Gründen  eine weitere Übernachtung empfiehlt. Bei zeitigen Aufbruch ist es allerdings auch machbar, die gesamte Strecke an einem Tag zu bewältigen, mit einer Mittagspause in Lusaka. Falls Sie übernachten wollen, gibt es zahlreiche Optionen wie z.B. das Southern Sun. Manchmal hat das Intercontinental günstige Special Preise, sodass auch dies eine Alternative ist.

Das Southern Sun liegt zentral, ca. 4 km vom eigentlichen Zentrum Lusakas und 27 km vom internationalen Flughafen entfernt. Es bietet beste Standardqualität einer internationalen Hotelkette und hat ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Das Hotel hat einen Pool, einen irischen Pub, ein Restaurant und einen Innenhof mit kleinem Garten und Imbiss Bereich. Alle Zimmer haben Radio, TV, Minibar, Fön und Heißwasserkocher für Kaffee /Tee. In den Zimmern gibt es freien WLAN Zugang. Eine Budget Version des Southern Sun ist Stay Easy, was ebenfalls zur Kette gehört.

TAG
6-9
KAFUE – ZENTRAL (FAHRZEIT CA. 4 ½ STD.)

Die 1. Station im Kafue ist die innerhalb des Parks, aber zentral gelegene Mayukuyuku Lodge.

Mayukuyuku ist ein kleines, privat geführtes Camp mit nur 4 Safarizelten mit angeschlossenem Bad. Wer hier anreist, erlebt eine Mischung aus rustikaler außergewöhnlicher Gastfreundlichkeit und herrlicher Lage am Fluss. Das Camp liegt sehr zentral, dennoch innerhalb des Nationalparks und zeichnet sich somit durch eine hohe Anzahl von Wildpräsenz aus. Diese Eco-Lodge bietet neben dem Safari Paket auch eine „full-board only“ Option und Camping. So können Sie tagsüber den Park mit dem Mietwagen erkunden und optional vor Ort weitere Aktivitäten hinzu buchen.

TAG
9-11
KAFUE – STAUDAMM (FAHRZEIT CA. 3 STD.)

Auf der Fahrt in Richtung Süden kommen Sie beim Iteshi Teshi Staudamm vorbei. Die Anfahrt führt auf einer Gravel Piste durch offene Ebenen. Die Strecke ist nicht lang und kann in ein paar Stunden bewältigt werden. Am Ufer des Stausees liegt dann die Konkomoya Lodge. Sie wird von einer Italienerin betrieben und besteht aus 4 großen, auf einer Holzplattform errichteten Safarizelten im kolonialen Stil. Diese abgeschiedene Lodge bietet Natur pur und familiäre Betreuung. Umgeben vom Nationalpark findet man allerlei Spuren von vorbeiziehenden Tieren und der eine oder andere Vierbeiner zieht auch schon mal tagsüber am Camp vorbei. Puku, Impala, Zebra sind gern gesehen Besucher, ebenso auch Leoparden oder Löwen. Am Stausee hat sich über die Jahre ein Ecosystem entwickelt, das zur Heimat zahlreicher Flusspferde, Elefanten, Wasserbüffel und Vögel geworden ist.

Konkomoya bietet neben dem üblichen Safaripaket ebenfalls „nur Vollpension“ sowie Übernachtung in einem einfachen Buschcamp an.

TAG
11-13
KAFUE – NORD (FAHRT CA. 6 STD.)

Um nicht allzu viel Strecken doppelt fahren zu müssen, geht es zurück in Richtung Mayukuyuku, aber dann weiter zur Leopard Lodge. Die Fahrt ab Mayukuyuku dauert ca. 3 ½ bis 4 Std.

In der nördlichen Region verbringen Sie die Tage, in der vom Besitzer selbst geführten, kleinen Leopard Lodge. Ein Highlight dieser Lodge ist die große Plattform, die direkt am Fluss gebaut wurde und somit eine herrliche Perspektive bietet, um die Umgebung zu beobachten und zu erleben. Leopard ist ein lieblicher, abgeschiedener Ort, der Ruhe und Entspannung ausstrahlt. Es gibt neben dem Restaurant mit Bar 5 elegante Chalets mit klassischem Reetdach. Es wird auf eine möglichst naturnahe Unterbringung Wert gelegt und so wird z.B. nur 100%ige Baumwolle und Holz des Landes für die Innendekoration verwendet. Zahlreiche Aktivitäten von Buschwanderung über Ausflüge mit dem Geländewagen oder dem Boot werden angeboten. Die Lodge ist ebenfalls als Eco-Lodge eingestuft.

TAG
13
LUSAKA (FAHRZEIT CA. 4 STD.)

Von der Leopard Lodge geht es zurück nach Lusaka. Hier angekommen geben Sie Ihren Mietwagen entweder am Tag 13 zurück und besuchen den South Luangwa als fly-in Safari oder Sie übernachten nur und fahren dann am nächsten Tag weiter mit dem Auto.

TAG
14-18
SOUTH LUANGWA (FAHRZEIT CA. 8-11 STD.)

Sehr früh morgens starten Sie heute zu Ihrer langen Fahrt in den Osten des Landes. Nachdem Sie Lusaka hinter sich gelassen haben, folgen Sie der Great East Road, einer guten Teerstraße die sich mit langgezogenen Kurven um das Escarpment windet. Aber Vorsicht! Der Schein trügt oft. Auch wenn lange Zeit kein Gegenverkehr zu sehen ist, kommt plötzlich ein LKW entgegen, in der Regel in der Mitte der Straße. Denken Sie also immer an den Linksverkehr und weichen Sie zur „richtigen Seite“ aus. Defekte, liegen gebliebene Fahrzeuge erkennen Sie an den niedergelegten dicken Ästen, die als Art Warnzeichen gelten.

Ab Petauke gibt es eine Abkürzung (kilometermäßig) die quer durch das Land führt, aber auf einer nicht befestigten Straße mit großen Steinbrocken, die kaum eine zeitliche Ersparnis bringt. Am späten Nachmittag erreichen Sie dann Ihr Ziel, den South Luangwa Nationalpark. Er ist der bekannteste und touristisch am häufigsten besuchte Park in Sambia, nicht zuletzt durch seine hohe Dichte an Wild. Ständig wasserführende Lagunen, eine dichte Buschvegetation, wunderschöne Auenlandschaften, weite Ebenen und Miombo Wald prägen den Nationalpark. Ein weiteres Highlight sind die sehr häufigen Leoparden Sichtungen bei Nachtsafaris und die legendären Buschwanderungen. Beides darf nur durch die ansässigen Lodgen durchgeführt werden. Für Selbstfahrer schließt der Park abends.

Sie verbringen den Aufenthalt im beliebten Flatdogs Camp „nur Unterkunft“. Ein kleiner Pool, ein Internetcafé und Restaurant sind vorhanden.

TAG
18
SOUTH LUANGWA – LUSAKA (FAHRT CA. 10 STD.)

Die Strecke bis Lusaka können Sie verkürzen und unterwegs im Bridge Camp bei der Luangwa Brücke auf halber Strecke oder bei Petauke übernachten. Dadurch verlängert sich die Reisedauer.

TAG
19
LUSAKA – ABREISE

Heute legen Sie ggf. die letzten Kilometer nach Lusaka zurück und verabschieden sich dann von Ihrem Mietwagen, entweder am Flughafen bei spätem Heimflug oder am Hotel, sollte eine weitere Übernachtung aus flugtechnischen Gründen nötig sein.

INFO

Für die Einreise nach Sambia wird ein Visum benötigt. Derzeit sind die Visa für EU Bürger und einige andere Nationen kostenlos.
Es gibt keine vorgeschriebenen Impfungen. Wer jedoch aus oder über ein Geldfiebergebiet einreist, muss die entsprechende Schutzimpfung nachweisen. Das gilt auch für die Einreise aus Malawi.

Sambia ist Malariagebiet. Besonders in den Monaten Mai und Juni.
Eine medikamentelle Prophylaxe und Schutz durch Antirepellants und entsprechende Kleidung wird dringend geraten.

Auch Tse-tse Fliegen kommen hier vor. Im Bereich der Lodgen wird regelmäßig gesprüht und Fallen werden aufgestellt.
Vermeiden Sie dunkelblaue Kleidung, was die Tiere magisch anzieht und schützen Sie Ihre Knöchel durch festes Schuhwerk vor allem auch beim Autofahren. Nichts lenkt mehr von der Aufmerksamkeit über die Straße ab, wie Tse-tse Fliegen, die einem um die Knöchel schwirren.

Die Strecken führen teilweise durch abgelegene Regionen. Erfahrung mit Fahren im Tiefsand und durch Flüsse sollte vorhanden sein.
Das Fahrzeug, das wir in Sambia anbieten, ist ein Toyota Hilux mit Dachzelt.

KLIMA

Sambia hat ein subtropisches Klima mit einer starken Regenzeit. Diese beginnt in der Regel im November und dauert bis Februar/März.
Allerdings sind viele Pisten und Tracks in den Nationalparks dann immer noch nicht befahrbar.  Zwischen Mitte November bis April haben somit viele Lodgen geschlossen. Einige Lodgen liegen allerdings am Rande der Parks und sind somit ganzjährig zugänglich.

Die Monate Juni/Juli sind kühl und trocken mit Tagestemperaturen um 25°C. Nachts wird es vor allem im Juli sehr kalt.  Ab Sept. wird es dann warm bis sehr heiß zum Ende Oktober. Das trifft vor allem für das Zambezi und Luangwa Tal zu, wo Temperaturen bis über 40°C vorkommen. Da der Tag/Nacht Rhythmus aber immer um die 6/6 Std. bleibt, ist es erträglich. Denn es kühlt zumindest etwas, sobald die Sonne blutrot am Horizont untergegangen ist.

Viele Nationalparks sind der Regenzeit von November bis März geschlossen und nicht zugänglich. Die Viktoriafälle hingegen sind am beeindruckensten im Mai/Juni, da sie dann das meiste Wasser tragen. Im Oktober kann es vorkommen, das gar kein Wasser mehr vorhanden ist. Dann sieht man aber die tiefe Schlucht, was ebenso eindrucksvoll ist.

Die beste Reisezeit ist somit von Juni bis Oktober.

Im Preis enthalten

  • Mietwagen mit unbegrenzten Kilometern
  • Vollkaskoversicherung mit Eigenbehalt
  • 2 Fahrer ab 25 Jahren
  • Buchung der Unterkünfte oder Campingplätze

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