Der Namibia Explorer ist ein Vorschlag für eine komplette Rundreise als Selbstfahrer.  Sie lernen dabei den spannenden Norden und den wüstenhaften Süden kennen. Namibia hat ein gutes Straßennetz mit gepflegten Pisten und ist somit auch für weniger Afrika Erfahrene  Selbstfahrer geeignet. Wie immer beginnt und endet auch diese Tour  in Windhoek.  Hier übernehmen Sie Ihren Mietwagen, der für diesen Vorschlag ein Allrad Fahrzeug sein muss. Die von Ihnen gewählten Unterkünfte und ggf. Aktivitäten sind vorgebucht.  Dann starten Sie zunächst in den südlichen Teil des Landes.

Am westlichen Rand der Kalahari entlang, fahren Sie bis Mariental. Auf der Fahrt weiter in Richtung Süden, können Sie unterwegs den Köcherwald besuchen. Ihr Ziel ist der Fish River Canyon. Der zweitgrößte Canyon der Welt bietet fantastische Ausblicke und traumhafte Sonnenuntergänge. Durch den kleinen historischen Ort, Aus und die weiten, leblosen Flächen des Diamantensperrgebietes geht es nach Lüderitz. In diesem romantischen Hafenstädtchen haben sich einst die ersten europäischen Siedler niedergelassen.

Kurz hinter Lüderitz erreichen Sie das ehemalige Bergbauzentrum Kolmanskop. Dort wurden 1908 die ersten Diamanten in Namibia gefunden. Heute ist die Stadt nur noch ein Schatten, versunken im Treibsand der Wüste. Von einer Lodge, die in der Nähe des Sossusvlei gelegen ist, haben Sie die beste Gelegenheit die älteste Wüste der Welt zu erkunden. Die berühmten „roten Dünen der Namib“ ragen bis zu 300 m in den blauen Himmel.

Durch die Ebenen des Namib Naukluft Parks gelangen Sie zur Atlantikküste. Die zauberhafte Stadt Swakopmund mit ihrem Jugendstilcharme erinnert an die deutschen Kolonialzeit um die Jahrhundertwende. Mit vielen Eindrücken haben Sie hier die Hälfte der Namibia Explorer Tour hinter sich. Ein Bootsausflug bei Walvis Bay bietet sich zur Abwechslung an, bevor die Route weiter nach Norden dreht und die  Pelzrobbenkolonie bei Cape Cross erreicht.

Sie streifen noch den südlichen Skelettküstenpark, dessen raue Küste von zahlreichen Schiffswracks gezeichnet ist. Danach treffen Sie auf die Berglandschaft und die geologische Vielfalt des Damaralandes.  Ein Highlight der nördlichen Region ist der Etoscha Nationalpark. Sie erkunden den Park an zwei unterschiedlichen Stellen, bevor Sie über das renommierte Okonjima Naturreservat nach Windhoek zurückkehren.

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INTERESSE AN DIESER TOUR

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18 TAGE / 17 NÄCHTE VORSCHLAG

Reisevorschlag

TAG
1
WINDHOEK (F)

Ankunft (morgens) am Internationalen Flughafen Windhoek, Einreise und Übernahme des Mietwagens. Anschließend geht es hinein nach Windhoek mit Check-in in der Pension Olive Grove. Am Nachmittag erkunden Sie die Stadt und besichtigen dabei Sie die Alte Feste mit Museum, die Christuskirche, das Reiterdenkmal, den Tintenpalast und die ehemalige Kaiserstraße, die heutige Independence Avenue. Hier finden Sie viele Geschäfte, eine lebhafte Fußgängerzone mit allerlei Läden, gute Cafés und Restaurants.

TAG
2
WINDHOEK – MARIENTAL (F/A)

Nach einem ausgiebigen Frühstück verlassen Sie Windhoek in südlicher Richtung am westlichen Rand der Kalahari entlang, vorbei an kleinen, rötlich schimmernden Sanddünen, durch eine einzigartige Wüstenlandschaft über Dordabis, Uhlenhorst und Stampriet nach Mariental. Nachmittags können Sie an einer Farmrundfahrt teilnehmen mit „Sundowner“ in den Dünen.

TAG
3/4
MARIENTAL – FISH RIVER CANYON (F/A)

Die Route führt immer tiefer in den Süden Namibias. Unterwegs können Sie den Köcherbaumwald und den „Spielplatz der Riesen“ – ein Felsengewirr von aufeinander getürmtem Gestein, der besonders im Licht der untergehenden Sonne – einen Besuch wert ist, besichtigen. Schließlich erreichen Sie den Fischfluss Canyon. Der Canyon ist 27 km breit, 550 m tief und wird nur vom Grand Canyon übertroffen. Er zählt zu den größten Naturwundern Afrikas. Die beste Aussicht auf die Schluchten hat man vom Aussichtspunkt in der Nähe von Hobas.

TAG
5
FISH RIVER CANYON – LÜDERITZBUCHT (F)

Die nächste Etappe führt Sie durch den kleinen historischen Ort, Aus und die weiten, scheinbar leblosen Flächen des Diamantensperrgebietes nach Lüderitz. In diesem romantischen Hafenstädtchen haben sich die ersten europäischen Siedler angesiedelt.

Besuchen Sie die „Haifischinsel“ mit dem Lüderitz Denkmal, das Diaz Kreuz und den Achatstrand. Wenn noch Zeit bleibt lohnt ein Spaziergang Bummel durch die Bismarck-, Seppelin- und Kirchstrasse zur Lesehalle und zur Felsenkirche.

TAG
6
LÜDERITZBUCHT – TIRASBERGE (F/A)

Kurz hinter Lüderitz erreichen Sie das ehemalige Bergbauzentrum Kolmanskop. Dort wurden 1908 die ersten Diamanten in Namibia gefunden und es entstand eine blühende, reiche Stadt mitten in der Wüste. Ein Rundgang durch das heute verlassene, im Wüstensand versinkenden “Geisterdorf“ ist empfehlenswert. Die Tagesfahrt führt Sie durch das hügelige Gebiet des Schwarzrandgebirges in Richtung Norden über Helmeringshausen in die Tirasberge, wo Sie gegen Abend Sie Ihre Unterkunft erreichen.

TAG
7/8
TIRASBERGE – SOSSUSVLEI (F/A)

Ihr heutiges Ziel ist die Wüste und zwar eine Lodge, die in der Nähe des Sossusvlei gelegen ist. Von hier bietet sich die beste Gelegenheit die älteste Wüste der Welt, die Namib zu erkunden. Die berühmten “roten Dünen der Namib” ragen bis zu 300 m in den blauen Himmel – ein Rausch der Farben und Formen, der sich Ihnen morgens im Licht der aufgehenden Sonne besonders eindrucksvoll bietet.

TAG
9
SOSSUSVLEI – SWAKOPMUND (F)

Durch die Ebenen des Namib Naukluft Parks gelangen Sie nach Swakopmund. Namibias Ferienort an der Westküste hat einen einzigartigen Charme und erinnert an ein deutsches Städtchen zwischen Wüste und Meer. Die guterhaltenen Jugendstilbauten aus der deutschen Kolonialzeit um die Jahrhundertwende geben dem Städtchen eine reizvolle Atmosphäre und prägen das Stadtbild.

TAG
10/11
SWAKOPMUND (F)

Zwei ganze Tage stehen Ihnen in Swakopmund für individuelle Erkundungen zur Verfügung. Entdecken Sie beispielsweise die Wüstenpflanze Welwitschia Mirabilis oder die Hafenstadt Walvis Bay und nehmen hier an einer Delfin-Bootstour oder die Living Desert Tour teil. Ein gut angelegter Rasengolfplatz befindet sich im Swakop Rivierbett (ca 10km aus Swakopmund). Springböcke, Feldhasen und Perlhühner begleiten Sie, während Sie Ihren Lieblingssport betreiben.

TAG
12
SWAKOPMUND – DAMARALAND (F/M/A)

Abfahrt von Swakopmund entlang der Atlantikküste in Richtung Norden. Über Henties Bay – einem kleinen Erholungsort – geht es zur Pelzrobbenkolonie bei Cape Cross. Nach der Besichtigung der Robben, folgen Sie der Straße in den südlichen Skelettküstenpark, wo Sie alte Schiffswracks besichtigen können. Zum frühen Nachmittag verlassen Sie das Gebiet und bekommen den beeindruckenden Übergang der Namib Wüste in das Damara Hochland mit seiner eindrucksvollen Landschaft und verschiedenen Bergtälern zu spüren. Ankunft an Ihrer Lodge am Nachmittag. Nach einem gepflegten Drink und schmackhaftem Abendessen können Sie bei sehr gemütlicher Atmosphäre die Eindrücke des Tages sinken lassen.

TAG
13
DAMARALAND F/M/A

Heute haben Sie die Gelegenheit an den Aktivitäten der Lodge teilzunehmen. Geführte Pirschfahrten zeigen Ihnen die Vielfalt an Wildtieren, u.a. die berühmten Wüstenelefanten, das seltene Schwarze Nashorn, Giraffen, Zebras und verschiedene Antilopenarten.

TAG
14
DAMARALAND – ETOSCHA (F/A)

Auf der Weiterfahrt können Sie einen Abstecher mit Besuch des „Versteinerten Waldes“ machen, oder direkt via Kamanjab und Outjo zum Etoscha Nationalpark fahren. Ankunft in Ihrer Lodge, die an der Südgrenze des Nationalparks gelegen ist. Der Blickfang des National Parks ist die Etosha Pfanne, eine salzverkrustete Fläche mit einer Länge von 129 km und einer Breite von 104 km. Mit dem Mietwagen unternehmen Sie Ihre erste Wildbeobachtungsfahrt im Park und besuchen verschiedene Wasserstellen.

TAG
15/16
ETOSCHA (F/A)

Die Fahrt geht heute weiter durch den Park in östlicher Richtung, vorbei an unzähligen Wasserlöchern, wo Sie Elefanten, vielleicht Löwen, Geparden, Nashörner, sicherlich aber scharenweise die verschiedensten Antilopen, Giraffen, Zebras, Gnus und das Dik-Dik sehen und fotografieren können. Eine Nacht werden Sie bei der komfortablen Mushara Collection verbringen.

TAG
16
ETOSCHA – OKONJIMA (F/A)

Über Tsumeb, Otavi und Otjiwarongo nähern Sie sich dem Ende Ihrer Rundreise. Unterwegs können Sie einen Halt bei Otjikotosee einlegen und in Tsumeb das kleine interessante Minenmuseum (falls offen) besuchen. Die Fahrt geht vorbei am Waterberg Plateau bis nach Okonjima – die Heimat der Africa Foundation, die sich dem Schutz und Erhalt der hiesigen Raubkatzen widmet – speziell den Geparden und Leoparden. Es bietet sich die beste Gelegenheit, diese Tiere zu beobachten und zu fotografieren.

 

TAG
17
OKONJIMA – WINDHOEK (F)

Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren Sie zurück in die Hauptstadt Namibias mit Zwischenstopp in Okahandja bei den Holzschnitzern. Vielleicht benötigen Sie ja noch ein Mitbringsel – hier gibt es wunderschöne geschnitzte Kunstwerke.

TAG
18
WINDHOEK ABFLUG (F)

Abhängend von Ihrem Rückflug können Sie in aller Ruhe Ihr Auto am Hosea Kutako Flughafen zurückgeben.

INFO

Namibia ist geprägt durch das trockene Klima einer Halbwüste.

Die Tagestemperaturen variieren im namibischen Sommer (Dez. – Feb.) von 20-34° C und im Winter (Juli-Sept.) von 18 – 22 °C.   Niederschläge sind selten und treten überwiegend im tropischen Sommer, also Okt-Nov. sowie von März – April auf.

EU Bürger benötigen kein vorab Visum. Bei Einreise wird eine kurzfristige Aufenthaltsgenehmigung bis zu 90 Tagen erteilt. Es gelten besondere Bestimmungen für das Reisen mit Kindern. (Personen unter 18 Jahren). Hier wird eine beglaubigte (englisch) oder internationale Geburtsurkunde verlangt. Reist nur ein Elternteil mit, muss zudem eine eidesstattliche Erklärung des anderen Elternteils oder ein Gerichtsbeschluss über ein alleiniges Sorgerecht vorgelegt werden.

Namibia geht hart gegen den illegalen Tierhandel vor. Der Kauf von Tierteilen steht unter hohen Strafen bis zu Gefängnis! Am Flughafen wird das Gepäck kontrolliert. Auf Märkten wird ebenfalls verdeckt kontrolliert.

In den Nationalparks ist der Einsatz von Drohnen verboten.
Wie viele Nachbarländer hat auch Namibia ein Plastikverbot.

  • In Namibia herrscht Linksverkehr
  • Lassen Sie den Wagen NIE in einem Flussbett stehen, auch wenn es ausgetrocknet ist.
  • Vermeiden Sie unbedingt Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit
  • Neben dem deutschen, ist auch ein internationaler Führerschein mitzubringen

Inklusive

  • Alle Unterkünfte, wie angegeben
  • Mahlzeiten, wie angegeben
  • Aktivitäten, wie angegeben
  • Mehrwertsteuer, Übernachtungssteuer und Tourismusabgaben

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