Botswana auf eigene Faust zu entdecken, hat Abenteuerpotential und ist mitunter eine preiswertere Option als die luxuriösen fly-in Safaris. Ausgestattet mit Kartenmaterial und Informationen machen Sie Ihre eigene Rundreise im Mietwagen. Ihre Unterkünfte, egal ob Lodge, Selbstversorger Chalet oder Campingplatz buchen wir für Sie im Voraus, damit Sie Ihre Tour entspannt genießen können. Vor Ort erkunden Sie die Gegend selbst, oder buchen je nach Lust und Laune Aktivitäten dazu.

Der Reisevorschlag beginnt mit Chobe. Der Nationalpark ist nicht nur ein wunderbarer Einstieg für eine erste Botswana-Safari. Die Gegend bietet auch für den Safari-Connaisseur einige Tiere, die sich sonst nur selten zeigen wie z.B. die Rappenantilope. Chobe zählt zu den häufigsten Zielen in Botswana, nicht zuletzt durch die Nähe zu Simbabwe und Sambia. Doch was Chobe an Einsamkeit fehlt, wird sowohl durch Qualität als auch Quantität an Tieren mehr als wettgemacht.

Nach Chobe fahren Sie weiter bis nach Nata, in ein privates Wildtierreservat. Von Nata folgen Sie dann der Straße Richtung Westen bis nach Gweta. Hier hat man die Möglichkeit die kleine Schule, Kgotla ein traditionelles Gericht, sowie sogenannte Cattle Posts àlte Aussiedlerhöfe´, bei einer geführten Tour zu erkunden.

Salzpfannen und Delta

Die Makgadikgadi Salzpfannen befinden sich dann etwa zwei Fahrtstunden südlich von Gweta. Die Anfahrt ist nur mit einem Allradfahrzeug möglich. Die Ntwetwe und Suwa Pan bilden zusammen mit einer Vielzahl kleinerer Pfannen, das System der großen Makgadikgadi Pfannen. Während der Trockenzeit ähneln sie einer spektakulären Mondlandschaft. In der Regenzeit verwandelt sich die Ebene jedoch in eine grüne Wunderlandschaft. Sie wird dann zum Ziel riesiger Zebra- und Gnu Herden.

Sie erreichen Maun als strategischen Zwischenstopp, auch um ggf. Vorräte aufzufrischen. Die Stadt ist das administrative Zentrum und auch bekannt als Tor zum Okavango Delta und Moremi Wildreservat. Als riesige Oase inmitten der Kalahari ist das Delta voller Leben mit Wildtieren. Die Wassermassen, die es speisen, kommen aus dem Hochland Angolas. Sie ergießen sich in die Kanäle und  Überflutungsebenen des Deltas. Im Winter, wenn die Sonne die Kalahari trocken und durstig zurücklässt, erreicht die Flut das Delta und verwandelt die Überflutungsebenen dabei in eine Arche Noah afrikanischer Wildtiere.

Nach dem Besuch des Deltas fahren Sie wieder zurück nach Maun und geben dort Ihren Wagen ab. Ihre Rundreise durch Botswana auf eigene Faust endet hier.

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INTERESSE AN DIESER TOUR

Anfrage

12 TAGE / 11 NÄCHTE DELTA SAFARI AB KASANE /BIS MAUN

Reisevorschlag

TAG
1/2
CHOBE

Ihr Selbstfahrer Abenteuer beginnt im nördlichen Botswana, in Chobe. Nirgendwo in der Welt findet man eine größere Konzentration von Elefanten als hier.  Es ist beeindruckend, wenn man wie eine kleine Ameise mit seinem Auto zwischen einer Elefantenherde steckt, die gemütlich ganz nah am Auto vorbeischlendert oder unmittelbar in der Nähe eines Boots den Fluss durchschwimmt. Hunderte von Flusspferden und Büffel bevölkern die Flussauen. Wenn Löwenrudel sich am Ufer an Antilopen heranpirschen, wird Ihnen das Herz bis zum Hals schlagen.

Es gibt den Besucherzahlen entsprechend diverse Möglichkeiten an Unterkünften. Dabei sind die günstigsten Optionen bei den großen Hotels in der Stadt zu finden. Je abgelegener, intimer und kleiner umso teurer wird es in der Regel. Die exklusiven Unterkünfte liegen oft innerhalb des Nationalparks oder auf der westlichen Seite. Dort können Sie auch nachts den Geräuschen des Busches lauschen und haben zudem morgens  einen zeitlichen Vorsprung im Hinblick auf Aktivitäten im Park.

Die Muchenje Lodge ist ein vom Besitzer geführtes Anwesen, ca. 7,2 km vom Ngoma Eintrittstor entfernt. Das sichere Gelände beheimatet wunderschöne Bäume und bietet mit seiner Lage einen perfekten Zwischenstopp für selbstfahrende Gäste, die Linyanti, Savuti und den Caprivistreifen erkunden wollen. Neben den klassischen all-inklusive Chalets hat man die Option von 3 Chalets für Selbstversorger (Doppelbett, vollausgestattete offene Küche, Bad mit Außendusche u. überdachte Veranda). Der Aufenthaltsbereich weist einen Swimmingpool sowie eine Terrasse auf, die zum Entspannen oder einem erfrischenden Getränk zum Sonnenuntergang einladen. Ein kleiner Shop bietet mit Eis, Feuerholz, saisonalem Gemüse, Fleisch und eine begrenzte Grundversorgung sowie einen kostenpflichtigen Wäscheservice. Auf dem Campsite ist Camping möglich.

TAG
3/4
NATA

Von Chobe führt die Strecke nach Süden bis nach Nata. Es ist eine lange, ganztägige Fahrt. Das Elephant Sands befindet sich 53km nördlich der Stadt in einem 23 000 ha großen, privaten Wildreservat. Die Lodge bietet komfortable Unterkunft in Familien-, Doppel- oder Einzelchalets, welche alle mit angeschlossenem Bad ausgestattet sind. Wer lieber einfacher und naturverbunden wohnen möchte, für den bietet sich der Campingplatz an. Ein Swimming Pool bietet willkommene Abkühlung während den heißen Stunden des Tages.

Ein malerisches Wasserloch in der Mitte des Camps, lockt am späten Nachmittag zahlreiche Tiere wie Impalas, Elefanten und Kudu zum Trinken an. Das Elephant Sands bietet geführte Wildbeobachtungsfahrten und Fußsafaris im privaten Wildreservat an. Die optimale Zeit für einen Besuch ist von Mai bis November wenn sich besonders viele Tiere an den Wasserlöchern versammeln.

TAG
5/6/7
GWETA

Die nächste Etappe führt vorbei an Gweta zu den Makgadikgadi Salzpfannen. Sie sollten ruhig kurz eine Pause einlegen und das verschlafene  Örtchen Gweta entdecken. Hier ist man noch weit entfernt von der Moderne und das Leben läuft überwiegend traditionell ab. Schöne angemalte Rundhütten finden sich an sandigen Wegen.

Planet Baobab ist eine ganz außergewöhnliche Anlage. Sie kombiniert Style mit Komfort, ohne dabei von seinen afrikanischen Wurzeln abzuweichen. Die Unterbringung besteht aus Lehmhütten mit  Bad, welche mit schönen Mustern bemalt sind. Wer sein eigenes Zelt mitbringt, kann dieses auf dem schattigen Campingplatz aufstellen.

Es werden eine Vielzahl an Aktivitäten, von Wanderungen bis zu Quadbike Touren auf den trockenen Salzpfannen angeboten. Dabei erfahren Sie viel Interessantes über die geologischen Ursprünge der Pfannen, die einst ein riesiges Binnenmeer bildeten. Sie  können dem Palmenpfad folgen, den Elefanten hier über viele Jahre hinweg mit ihren „Hinterlassenschaften“ gepflanzt haben. Alternativ kann man eine Erdmännchen Kolonie besuchen, die an die Gegenwart von Menschen  gewöhnt ist. Dadurch lassen sich die unterhaltsamen kleinen Kreaturen aus nächster Nähe in ihrem Alltag beobachten.

TAG
8
MAUN

Sie folgen der zentralen Hauptstraße bis Maun. Maun bedeutet so viel wie “der Ort des Schilfrohrs”.  Hier ist der Sitz der meisten Safariunternehmen des Landes. Trotz seiner wachsenden Größe, eines geschäftigsten Flughafens u. der zahlreichen Hotels, behält der Ort immer noch seinen alten, traditionellen und dorfmäßigen Charakter.  Immer noch prägen Hütten aus Lehm und Schilfrohr sowie Eselkarren und spazierende Kuhherden das Stadtbild. Von Luxuriös bis einfach findet man hier alle Variationen an Unterkünften.

Das Audi Camp am Thamalakane Fluss, außerhalb der Stadt, ist davon eines der ältesten Camps in Maun. Es bietet eine Vielzahl an Unterkunftsmöglichkeiten in unterschiedlichen Preisklassen. `Audi´bedeutet in Setswana `Schreiseeadler´. Es gibt hier 3 Arten von Safarizelten. Mietbare Iglu Zelte mit Matratzen, geräumige Zelte mit Betten, die sich die sanitären Einrichtungen mit dem Campingplatz teilen sowie große Safarizelte auf einer Plattform mit Bad, Ventilator und Steckdosen. Das Audi Camp besitzt eine große offene Bar und ein Restaurant, das auch preiswerte á la carte Gerichte serviert. Für Besucher die ihre eigene Campingausrüstung mitbringen, ist ein Campingplatz vorhanden.

TAG
9/10/11
OKAVANGO DELTA

Wann und wo Sie sich im Okavango-Delta aufhalten, hat einen großen Einfluss auf Ihre Aktivitäten im Busch. Das Zentrum mit seinen flachen Kanälen und Überflutungsebenen kann am besten mit Mokoros und auf den Inseln zu Fuß erkundet werden. Wenn Sie eher an Tieren interessiert sind, sollten Sie ein Camp am trockeneren Rande des Deltas aufsuchen, wo auch Pirschfahrten möglich sind.

Das erschwinglichen Duncan’s Camp liegt ca. 1 ½ Std. von Maun in Richtung Moremi entfernt. Es bietet acht Kuppelzelte auf hölzernen Plattformen, einem Schlafbereich von 3 x 3 m mit zwei Betten mit komfortablen Matratzen. Bettwäsche, Kissen und Handtücher werden gestellt. Im angebauten Bad findet man eine Dusche, ein Waschbecken und eine chemische Toilette. Alle Zelte sind außerdem mit Solarleuchten ausgestattet.

Der Hauptaufenthaltsbereich bietet eine entspannte und informelle Umgebung, in der man sich zurücklehnen und die Wildnis um sich herum genießen kann. Das Camp bietet die perfekte Lage für Tagesausflüge nach Xakanaxa, Boudematau und Khwai. Die angebotenen Pirschfahrten beinhalten ein Picknick zum Mittagessen. Alle Aktivitäten müssen allerdings im Voraus gebucht werden.

Der 5 km lange Pfad zum Camp führt durch Abschnitte von tiefem Sand, für welche man, vor allem in der Trockenzeit von Juni bis November, unbedingt Allrad benötigt.

TAG
12
MAUN

Es geht zurück nach Maun, wo Sie nochmals übernachten und Ihr Fahrzeug zurückgeben. Am nächsten Tag erfolgt die Abreise

INFO

Für die Einreise nach Botswana benötigen EU Bürger kein Visum. Die Aufenthaltsdauer beträgt max. 90 Tage. Der zur Einreise genutzte Pass muss mind. 6 Monate nach Rückreisedatum gültig sein und noch mind. 4 leere Seiten aufweisen

Kinder benötigen einen eigenen Pass. Seit kurzem gilt auch für Botswana die Notwendigkeit, eine internationale Geburtsurkunde und die beglaubigte Kopie des Original-Geburtszertifikates mitzuführen, wenn Kinder unter 16 mit den Eltern reisen. Reist nur 1 Elternteil oder andere Erwachsene mit dem Kind muss eine Vollmacht der Eltern bzw. Sorgeberechtigten vorgelegt werden.

Für Botswana ist eine Gelbfieber Impfung vorgeschrieben, sofern Sie aus oder über ein Gelbfiebergebiet einreisen.

Klima
Klimatisch liegt Botswana in den ariden Warmtropen. Die Trockenzeit dauert von Mai bis September mit Temperaturen bis zu 40°C tagsüber und 0°C nachts. Ende Oktober bis Anfang November setzen starke, oft von Gewittern begleitete Regenfälle ein. Die beste Reisezeit ist somit von Juli bis Oktober (Hauptsaison) mit kühlen Nachttemperaturen (Juli) und erträglicher Wärme (30°C) tagsüber. In der Kalahari können zu dieser Zeit starke Tag/Nacht Schwankungen auftreten und mit Minusgraden muss nachts gerechnet werden.

Geld
Die Landeswährung ist der Pula (P), was übersetzt „Regen“ bedeutet. Jedoch kann überwiegend auch USD oder sogar Euro genutzt werden. Beachten Sie bitte, dass beim USD meist nur Scheine ab 2007 akzeptiert werden.  Die bekannten Kreditkarten sind weit verbreitet. Jedoch wird ein Aufpreis (Disagio) benommen. Wechseln können Sie am Flughafen, bei Banken und in vielen Hotels.

Führerschein
Der Fahrer muss ein Mindestalter von 25 Jahren besitzen. Zudem ist der internationale Führerschein erforderlich, der in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig ist. Wir raten dazu, beide mitzuführen.

Fahrererfahrung
Für eine Selbstfahrerreise durch Botswana ist eine fortgeschrittene bis sehr gute Allraderfahrung notwendig.
Auch wenn die Hauptdurchgangsstraßen geteert sind, so kommen Sie abseits der Strecken auf Tiefsand oder in der Regenzeit auf Pisten mit unerkennbarem Wasserstand.

Wir bieten über einen Partner in NRW Wochenendkurse zum Umgang mit Geländewagen an.
Weitere Hinweise zum Verhalten als Selbstfahrer in Afrika finden Sie hier.

In Botswana gilt seit 2018 ein komplettes Plastiktütenverbot!  Packen Sie Ihre Schuhe und ähnliche Gegenstände somit nicht in Plastiktüten, sondern in Baumwolltaschen. Sie werden Ihnen am Flughafen abgenommen und können je nach Reisedestination sogar Strafe kosten.

Im Preis enthalten

  • Übernachtungen in gewünschter Kategorie
  • Flughafentransfers
  • Alle Parkgebühren
  • Mietwagen
  • Mietwagenequipment
  • Autoversicherung
  • Steuern und Gebühren

Genaue Angaben zu den Kosten und zu den Leistungen erhalten Sie nachdem der Abaluf gemeinsam mit Ihnen fertiggestellt wurde.

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