Nordsambia hat seinen eigenen, ganz speziellen Reiz. Als ein òff the beaten track´Terrain ist es nicht das klassische Ziel für die meisten Besucher. Auch deshalb trifft man hier überwiegend auf eine authentische unberührte Wildnis. Nordsambia ist somit vor allem für Selbstfahrer ein reizvolles Gebiet, um es  ausgiebig zu erforschen. Fahrtechnisch ist die Strecke nicht zu sehr herausfordernd, da die meisten Strecken auf Asphalt erfolgen. Auch wenn die großen Durchgangsstraßen wie die Great North Road geteert sind, muss man immer mit Schlaglöchern rechnen, vor allem nach der Regenzeit.

Sie Tour beginnt wie meistens in Sambia, in Lusaka. Von hier führt die Strecke in Richtung Norden führt zunächst nach Mkushi, eine größere Distrikt Hauptstadt.  Weiter geht es dann auf der Great North Road zum Kasanka Nationalpark. Es ist der kleinste Park des Landes, der zudem privat von einem Trust gemanagt wird. Kasanka liegt am südwestlichen Rand des Bangweulu-Beckens. Er weist deshalb zahlreiche Bachläufe, kleine Seen, Wäldern und Lagunen auf. Hier erleben Sie magische Momente, wenn der Frühnebel am Morgen aufreißt und den Blick auf die seltenen Sitatunga oder Sumpfantilopen freigibt.

Zu bestimmten Jahreszeiten (Beginn der Regenzeit) prägt ein ganz besonderes Naturspektakel den Nationalpark. Zur „Fledermaus Migration“ färben tausende dieser Tiere den Himmel nahezu schwarz. Es ist die weltweit größte Fledermaus Wanderung. Wer sich mehr dafür interessiert, kann dazu das Buch Bats about Kasanka, herausgegeben von ARC Zambia und dem Kasanka Trust, kaufen.

Der Lavushi Manda Nationalpark zeigt seine Schönheit in einer rauen Landschaft mit offenen Grasebenen. Die idyllischen Kapishya Hot Springs sind der nächste Höhepunkt dieser Rundreise. Hier laden heiße natürliche Schwefelquellen zum Baden ein. Ganz in der Nähe liegt Shiwa Ngandu, ein altes Herrenhaus, erbaut unter britischer Kolonialzeit. Es ist bis heute in Familienbesitz. Vorbei an der Mutinondo Wilderness mit Miombo Wäldern und Blumenwiesen, geht es zurück nach Süden. Die Strecke endet mit einer weiteren Übernachtung in Lusaka.

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Auf Anfrage

INTERESSE AN DIESER TOUR

13 TAGE/11 NÄCHTE SELBSTFAHRER SAFARI (AUCH ALS FLY-IN OPTION)

Reisevorschlag

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    1

    ABREISE

    Die Anreise nach Sambia erfolgt individuell mit einem Linienflug ab Frankfurt oder München z.B. von Emirates, Qatar, LH oder Ethiopian nach Lusaka sowie klimafreundlich mit der Bahn bis zum Airport. Flüge sind grundsätzlich getrennte Einzelleistungen. Gerne bin ich Ihnen aber bei der Buchung der Flüge behilflich.

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    2

    ANKUNFT LUSAKA – MKUSHI

    Nach Ankunft in Lusaka und Einreise nach Sambia, erwarten Sie ein Instrukteur und der Mietwagen vor der Flughafenhalle. Sie erhalten eine Einweisung zum Fahrzeug. Dann verlassen Sie  die Stadt nach Norden und folgen der Great North Road. Vom Flughafen, der außerhalb der Stadt liegt, müssen Sie zuerst in Richtung Zentrum, um dann nach Norden abzubiegen.

    Auf dieser guten, asphaltierten Durchgangsstraße erreichen Sie in ca. 4 Std. Ihr erstes Ziel.  Zuvor geht es durch die Orte Kabwe und Kapiri Mposhi. Hier halten Sie sich ca. 4 km nach dem Ort rechts, in Richtung Mpika. Die Fika Lodge liegt  60 km hinter der Kapiri Mposhi T-Kreuzung.  Neben B&B werden auch Selbstversorgerunterkünfte angeboten.

    Das Fika Lodge liegt  in einem natürlichen Waldgebiet und ist somit perfekt geeigent für kurze Spaziergänge in der Natur. Ruhen Sie ich hier von der langen Fahrt aus und machen Sie erste Vogel Beobachtungen, darunter einige endemische Spezies.

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    3/4

    KASANKA NATIONALPARK

    Die Strecke verläuft zunächst weiter auf der Great North Road bis nach Serenje, wo Sie an der Tankstelle Ihre Benzinvorräte für die kommenden Tage auffüllen sollten. 36 km nach dem Ort folgt eine Abzweigung nach links in Richtung „Mansa“. Nach weiteren 55 km erreichen Sie das Hinweisschild Kasanka Nationalpark und den Parkeintritt. Das Wasa Camp ist noch einmal 11 km vom Gate entfernt.

    Der Kasanka National Park wird von einem privaten Trust gemanagt, der ein Artenschutzprojekt seit Jahren erfolgreich unterstützt. Er ist berühmt für seine Dichte an Sitatunga, einer Sumpfantilope. Früh morgens lassen sich die Antilopen am besten von einem Ansitz in einem hohen 18 Meter hohen Mahagonibaum in aller Ruhe beobachten. Diese Plattform bietet einen traumhaften Panoramablick über die Kapanisümpfe, in denen sich die Sitatunga am frühen Morgen oder späten Nachmittag aufhalten.

    Die Chalets und Rondavels am Rande des Wasa Sees passen sich perfekt in die landschaftlich berührende Kulisse. Es ist die Stille an diesem Ort, nur unterbrochen von den Geräuschen der Natur, die ihn so magisch auszeichnen. Eine besondere Attraktion ist hier die Flughunde Migration. Im November und Dezember lassen sich jeden Abend Millionen von Flughunden hier nieder.

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    5-7

    KASANKA – WILD TRACK

    Eine einfache, angepasste Unterkunft bietet die Luwombwa Lodge am Ufer des Luwombwa Flusses im abgeschiedenen, nordwestlichen Abschnitt des Kasanka Parks. Weit weg von jeglicher Zivilisation lässt sich hier zur Ruhe kommen. Am Ankunftstag unternehmen Sie am Nachmittag eine geführte Wanderung zum Bufumu Campsite, wo Sie Ihre erste Nacht im Freien in einem Kuppelzelt, ausgestattet mit Bett und Bettwäsche, verbringen. Tag 6 verläuft erneut mit Wanderungen in der Umgebung des Camps. An Tag 7 wandern Sie zurück zur Lodge, wo Sie am Nachmittag eine gemächliche Kanufahrt auf dem Fluss erleben, belebt vom Gezwitscher diverser Vögel sowie gelegentlichen Sichtungen von Wildtieren, wie Hyänen, Leoparden, Schakale oder andere.

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    8

    LAVUSHI MANDA NATIONALPARK

    Von Luwombwa fahren Sie weiter in nordöstliche Richtung zum Mumbatuta Camp, inmitten des meist unbekannten Lavushi Manda Nationalparks. Die raue Landschaft mit zerklüfteten Ausläufern und offenen weiten Ebenen birgt das Gefühl ganz allein in dieser verlassenen Gegend zu sein. Dabei spiegeln die Flüsse, die vielfältigen Pflanzen und das scheue, schreckhafte Wild ein Sambia vergangener Tage wieder.

    Passend zu dieser „zurück zur Natur“ Erfahrung, wohnen Sie hier in mobil aufgestellten Zelten, mit bequemen Feldbetten. Ein hübscher Wasserfall in der Nähe lädt zum Erfrischen ein. Der Campingplatz ist allerdings sehr abgelegen. Sie sind hier völlig auf sich gestellt.

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    9/10

    KAPISHYA HOT SPRINGS

    Der heutige Tag bringt Sie nach Kapishya Hot Springs. An diesem idyllischen Ort lässt es sich herrlich in ländlich anmutender Umgebung ausspannen. Man wohnt in Chalets mit typisch afrikanischem Buschflair, gänzlich erbaut aus natürlichen Materialien.  Oder Sie campen auf dem Zeltplatz.

    Eine natürliche heiße Schwefelquelle lädt zum Baden ein. Es gibt ausgewiesene Wanderwege und diverse Strecken sind auch per Rad zu meistern. In unmittelbarer Nähe liegt das imposante Herrenhaus Shiwa Ngandu, welches im vorigen Jahrhundert durch Sir Gore-Brown errichtet wurde. Die spannende Geschichte des immer noch in Privatbesitz der Familie Harvey befindlichen Anwesens, wird sehr lebendig im Buch „The Africa House“ von Christina Lamb beschrieben.

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    10/11

    MUTINONDO WILDERNESS

    Sie verabschieden sich vom Norden und drehen langsam wieder Richtung Süden, wobei der 1. Stopp diesmal die Mutinondo Wilderness ist. Wieder befinden Sie sich in einem Wildnisgebiet, das mit atemberaubenden Ausblicken, wilden Blumen, Flüssen und Miombo Wäldern, von der Schönheit Afrikas erzählt. Sie wohnen in geräumigen Chalets der Wilderness Lodge, eingerahmt von felsigen Granitsteinen mit ungetrübtem Blick bis zum Horizont.

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    12

    LUSAKA

    Am Schluss folgt ein langer Fahrtag über 600 km (ca. 8 Std.) zurück nach Lusaka, wo Sie entweder auf einer Lodge mit angeschlossenen Wildfarm Gelände oder in einem der zahlreichen Hotels in Lusaka übernachten. Bei Übernachtung in der exklusiven Lilayi Lodge außerhalb der Stadt, haben Sie die Möglichkeit erneut Tiere der Wildtierfarm zu sehen oder am Pool zu entspannen. Hotels, die mehr im Zentrum liegen, bieten dagegen die Option in einem der zahlreichen Restaurants in Lusaka zu Abend zu essen. Zudem sind Sie etwas näher am Flughafen.

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    13

    ABREISE

    Am Flughafen oder bereits am Vorabend im Hotel, geben Sie Ihren Mietwagen zurück. Abreise vom int. Flughafen.

    Alternativen
    Sie können die Rückfahrt etwas länger gestalten und ab Tag 11 nach South Luangwa fahren, um dort 2-3 Tage Tiere hautnah und in großer Vielzahl zu sehen. Die Reise verlängert sich dadurch um etwa 3 Tage.  Auch als private fly-in Option ist diese Rundreise möglich, mit den Abschnitten Lusaka-Kasanka-North Luangwa-Luambe-South Luangwa-Lusaka.

INFO

Reisezeitraum:
Juni-November

Für die Einreise nach Sambia wird ein Visum benötigt. Derzeit sind die Visa für EU Bürger und einige andere Nationen kostenlos. Als Selbstfahrer ist neben dem Internationalen Führerscheiin auch der Nationale mitzuführen. Das Land bietet ein sehr abwechslungsreiches Terrain, welches eine gewisse Erfahrung mit 4×4 Fahrten auf unbefestigten Wegen voraussetzt.

Die Tour kann auch mit einem Mietwagen mit Campingausstattung gebucht werden. Wildes Campen ist in Sambia untersagt. Man muss somit offizielle Campingplätze anfahren.

Klima

Sambia hat ein subtropisches Klima mit einer starken Regenzeit. Diese beginnt in der Regel im November und dauert bis Februar/März.
Allerdings sind viele Pisten und Tracks in den Nationalparks dann immer noch nicht befahrbar. Die beste Reisezeit ist somit von Juni bis Oktober. Der Juli ist dabei der kälteste Monat. Wir empfehlen dann für Nachtfahrten unbedingt Handschuhe, Schal und Wollmütze
Ab Oktober wird es im Tal richtig heiß. Tagestemperaturen weit über 30°C sind dann an der Tagesordnung.
Gegen Ende Oktober und vor dem Einsetzen der Regenzeit kommt durch gelegentliche kurze Schauer noch eine hohe Luftfeuchtigkeit dazu.

 

Im Preis enthalten:

  • Mietwagen mit unbegrenzten Kilometern
  • Vollkaskoversicherung mit Eigenbehalt
  • 2 Fahrer ab 25 Jahren
  • Buchung der Unterkünfte oder Campingplätze

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