Das Luangwa Tal – ein Garten Eden der Tiere

Im Osten des Binnenlandes Sambias liegt das berühmte Luangwa Tal. Es wird geprägt durch den Abbruch des Escarpments und durch den Luangwa Fluss. Dieser schlängelt sich meanderförmig durch das Tal und formt dabei charakteristischen Lagunen, die ganzjährig Wasser tragen. Wer schon einmal hier war, erkennt es sofort an Bildern mit den typischen hohen und steilen Flussufern aus roter Erde. Fast wie ein Muster wirken die Ufersteilhänge, die mit tausenden kleiner Löchern durchsetzt sind. Sie stellen die Behausungen der wunderbar rot schimmernden Scharlachspinte dar, die geschäftig ein- und ausfliegen.

Während der South Luangwa Nationalpark das touristische Zentrum des Tals ist, findet man im Herzstück Luambe und im North Luangwa noch eine nahezu unberührte Wildnis, wo die Zivilisation Lichtjahre entfernt zu sein scheint. Die drei Nationalparks sind über eine Staubpiste, die teils durch offene Ebenen, Miombewälder mit sandigem Untergrund und kleine afrikansiche Dörfer führt, verbunden. Wer den kleinen Luambe Nationalpark und den großen Nachbarpark North Luangwa besuchen will, erlebt den abenteuerlichen Autotransfer nach Lumabe und einen kurzen Flug mit einem Kleinflugzeug nach North Luangwa.

South Luangwa – Luambe und North Luangwa

Drei Nächte verbringen Sie im tierreichen South Luangwa Nationalpark. Durch die Vielzahl an Lodgen um das Gate oder auch im Park, sind die Tiere hier Fahrzeuge gewöhnt. Entsprechend entspannt und gelassen reagieren sie auch. Man kommt ihnen erstaunlich nahe. Eine Besonderheit des South Luangwa sind die erlaubten Nachtsafaris und natürlich die Buschwanderungen. Mittlerweile werden Sie überall im Land und auch in anderen Ländern Afrikas angeboten. Aber hier in diesem Tal haben Sie ihren Ursprung. Normann Carr war der erste, der diese Form der Wildtierbeobachtung anbot.

Durch den trockenen, nördlichen Nsefu Sektor des South Luangwa geht es weiter nach Luambe. Der kleine, charmante Park hat schon viel auf und ab hinter sich. Während hier noch vor nicht ganz 100 Jahren zahlreiche Nashörnen lebten, verschwanden in den 19igern nahezu alle Tiere und mit ihnen der Park sogar von der touristischen Landkarte. Durch eine deutsche NGO wurde er dann wieder zum Leben erweckt. Mittlerweile ist er bekannt, wenngleich er immer noch als Geheimtipp und abgelegen gilt.

Auch North Luangwa ist eine authentische Wildnisregion. Mit nur wenig Pisten, finden hier hauptsächlich Buschwanderungen statt. Die wenigen Camps sind überwiegend aus natürlichen Materialien errichtet und vermitteln ein wahrlich romantischen Buscherlebnis. Auch dieser Park verdankt sein Überleben einer privaten Initiative. Angefangen durch die Arbeit des amerikanischen Biologen Paars Mark & Delia Owen, später durch die Unterstützung durch die Frankfurter Zoologische Gesellschaft.

Wer das wahre Afrika, wie sich Sambia selbst bezeichnet, erleben möchte, findet im Luangwa Tal Tierreichtum gepaart mit Abgeschiedeneheit und purer Natur.

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14 TAGE/13 NÄCHTE LODGE SAFARI

Reisevorschlag

TAG
1
ABREISE

Die Anreise nach Sambia erfolgt individuell mit einem Linienflug. Die meisten Flüge gehen über Johannisburg oder die Golfregion. Ethiopian fliegt ab Frankfurt via Addis. Klimafreundlich reisen Sie per Bahn bis zum Airport. Gerne sind wir  Ihnen bei der Buchung der Flüge behilflich.

TAG
2
ANKUNFT – SOUTH LUANGWA

Bei Ankunft am beschaulichen Flughafen in Lusaka haben Sie einen direkten Anschluss nach Mfuwe, dem Tor zum Luangwa Tal.  Der Flug von ca. 1 ½ Std.  bringt Sie zu Ihrem ersten Ziel, das Sie mit dem typischen Geruch rotbrauner Erde und aufgereihten Safarifahrzeugen erwartet. Auf einer Teerstraße setzen Sie die Anreise fort, vorbei an afrikanischen Siedlungen, Marktständen, diverse Ziegen, Hühner und Hunde, die wie zur Begrüßung die Straße säumen. Zuletzt führt eine klassische, leicht holprige Staubpiste  zur gebuchten Lodge.

Je nachdem was Ihrem persönlichen Gusto und Preisklasse entspricht, wohnen Sie entweder in der klassischen Kafunta Safari Lodge oder im Flatdogs Camp. Hier werden neben Safarizelten mit Bad auch Chalets in Festbauweise angeboten. Am Nachmittag können Sie bereits an der 1. Erkundung des faszinierenden Park bis in die aufkommende Dunkelheit hinein, teilnehmen.

TAG
3-5
SOUTH LUANGWA

Die folgenden Tage auf Safari im Luangwa Tal laufen ziemlich gleich ab. Zunächst gibt es einen frühmorgendlichen „early morning tea“, gefolgt von einer Fahrt oder Wanderung in den Park und einem Brunch bei Rückkehr. Danach bleibt Zeit zum Ausruhen und Abschalten, wenn der Blick ungetrübt über längere Zeit am Horizont ankert, gestört nur durch gelegentlich vorbeiziehende Tiere.

Nach einem gemütlichen Nachmittagskaffee geht es erneut in den Park. Zum Panorama der untergehenden Sonne gönnen Sie sich eine Drink an einer Stelle im Park mit Weitblick, bevor Sie bei der Nachtsafari nachtaktive Tiere, wie z.B. Leoparden, aufspüren. Zum Abschluss des Tages verspricht ein romantisches Candlelightdinner unvergessliche Stunden.

TAG
5-8
LUAMBE

Nahezu querfeldein über Staubpisten, durch ausgetrocknete Flussbetten, Miombewälder und kleinere Sümpfe, erreichen Sie heute den kleinen, aber feinen Luambe Nationalpark. Der Zwerg zwischen seinen großen Brüdern war einst ein Paradies für Nashörner. Letztlich sind sie der intensiven Jagd und Wilderei zum Opfer gefallen. Die nur aus wenigen Zelten bestehende Luambe Lodge liegt direkt am Flussufer. Weit weg von Hektik und Alltag, lässt sie das wahre Afrika zum Gefühl werden. Entsprechend ist alles aus natürlichen Materialien geschaffen- im Einklang mit der Natur und nicht gegen sie. Besser gesagt, der Besucher trifft auf ein harmonisches Fleckchen Naturidylle, das nur wenige unberührt lässt.  Trotz der einfach anmutenden Einrichtung bietet das Camp alles, was man für eine bequeme, sichere Nacht benötigt.

TAG
8-11
NORTH LUANGWA

North Luangwa, der dritte Park im Luangwa Tal, war lange Zeit unzugänglich. Erst die Arbeiten von Mark & Delia Owen, nachzulesen in ihrem Buch „ The Eye of the Elephant“ hauchte dem Park neues Leben ein.  Infolgedessen hat North Luangwa  nur wenig Wege, wenig Lodgen und wenig Besucher. Neben der exklusiven Mwaleshi Lodge, steht alternativ das Buffalo Camp zur Auswahl. Die seitlich teilweise offenen Graschalets  haben im unteren Bereich eine Art Terrasse, mit dem darüber liegenden Schlafbereich. Dementsprechend darf man beim Besuch von North Luangwa  keine durchschnittliche Safari erwarten – vielmehr ein authentisches Naturerlebnis für die Liebhaber von echter Wildnis. Der Park mit dem Kleinflugzeug vom Waka Waka Flugfeld aus erreicht.

TAG
11-13
SOUTH LUANGWA BUSH CAMP

Von North Luangwa fliegen Sie zurück nach Mfuwe. Damit der South Luangwa noch an anderer Stelle erforscht werden kann, geht es diesmal in ein Busch Camp tief im Park. Hier finden überwiegend nur Wanderungen mit einem Guide statt, die Chalets sind aus Gras gebaut und nach vorne teilweise offen. Kein elektrisches Licht stört die afrikanische Nacht, die entweder pechschwarz oder silbrig-grau und diffus vom Mondlicht ausgeleuchtet ist. Lagerfeuer und Petroleumlampen unterstreichen den romantischen Eindruck.

TAG
13
SOUTH LUANGWA (OD. LUSAKA)

Vom Busch Camp bis nach Mfuwe sind es knapp 3 Std. Fahrt, sodass ein Anschluss per Flug nach Lusaka durchaus planbar ist. Wer jedoch die Hauptstadt lieber meiden möchte, der kann nochmals eine letzte Nacht in einer Lodge  inkl. aller tierischen Aktivitäten erleben. Alternativ bietet sich an diesem Nachmittag auch der Besuch eines Dorfes an.

Übernachtung in Lusaka beispielsweise in der Protea Lodge, Southern Sun, Radisson od. Lilayi. Wohingegen in Mfuwe Kafunta, Flatdogs oder Track & Trail die Optionen sind.

TAG
14
ABREISE

Vorausgesetzt Sie verbringen die letzte Nacht in Lusaka, dann kann der Tag dazu genutzt werden, sich auf einem Markt umzusehen. Oder Sie erkunden das Leben und Treiben in einer afrikanischen Großstadt in einem der größeren Shopping-Komplexe mit Restaurants, Markt und Shops.

Bei Unterkunft in der Lilayi Lodge, die außerhalb der Stadt liegt, lassen sich z.B. erneut Tiere bei einer Fahrt auf dem eigenen Gelände suchen oder Sie entspannen einfach am Pool.

INFO

Für die Einreise nach Sambia wird ein Visum benötigt. Derzeit sind die Visa für EU Bürger und einige andere Nationen kostenlos.
Es gibt keine vorgeschriebenen Impfungen. Wer jedoch aus oder über ein Geldfiebergebiet einreist, muss die entsprechende Schutzimpfung nachweisen. Das gilt auch für Malawi.

Sambia ist Malariagebiet. Eine medikamentelle Prophylaxe und Schutz durch Antirepellants und entsprechende Kleidung wird dringend geraten.
Besonders in den Monaten Mai und Juni.
Auch Tse-tse Fliegen kommen hier vor. Im Bereich der Lodgen wird regelmäßig gesprüht und Fallen werden aufgestellt.
Vermeiden Sie dunkelblaue Kleidung, was die Tiere magisch anzieht und schützen Sie Ihre Knöchel durch festes Schuhwerk während der Pirschfahrten.

Klima

Sambia hat ein subtropisches Klima mit einer starken Regenzeit. Diese beginnt in der Regel im November und dauert bis Februar/März.
Allerdings sind viele Pisten und Tracks in den Nationalparks dann immer noch nicht befahrbar.
Zwischen Mitte November bis April haben somit viele Lodgen geschlossen.
Jene in den Überschwemmungsgebieten wie z.B. in den Busanga Plains öffnen erst ab Mai.

Die beste Reisezeit ist somit von Juni bis Oktober.
Einige Lodgen in Sambia haben 3 Saisonzeiten: die grüne Nebensaison, die Hauptsaison und die Spitzensaison von September-Oktober.
Der Juli ist der kälteste Monat. Hier empfehlen wir für Nachtfahrten umbedingt Handschuhe, Schal und Wollmütze
Ab Oktober wird es im Tal richtig heiß. Tagestemperaturen weit über 30°C sind dann an der Tagesordnung.
Gegen Ende Oktober und vor dem Einsetzen der Regenzeit kommt durch gelegentliche kurze Schauer noch eine hohe Luftfeuchtigkeit dazu.

Aktivitäten

Sambia ist das Land der Buschwanderungen. Bringen Sie dafür geschlossene, eingelaufene und bequeme Schuhe mit.
Für die Teilnahme ist keine große Fitness erforderlich, allerdings sollten Sie trittsicher sein.
Kinder unter 14 sind gesetzlich von Buschwanderungen ausgeschlossen.

Daneben werden die üblichen Pirschfahrten im offenen Geländewagen am Morgen sowie am späten Nachmittag, bis in die Dunkelheit hinein, angeboten. In der Zambezi Region überwiegen zudem Bootstouren und Kajak Ausflüge.

Kulturelle Angebote umfassen Besuche der dörflichen Gemeinschaften, teil mit local lunch, also einem Mittagessen vom und im Dorf.
Je nach Lodge und Region werden auch Besuche zu den diversen Artenschutzzentren mit interessanten Informationen über deren Arbeit durchgeführt.

 

Im Preis beinhaltet

  • Begrüßung bei Ankunft
  • 12 Übernachtungen
  • Alle Transfers und zwei Inlandsflüge
  • Vollpension in den Lodgen, nur Frühstück in Lusaka
  • Zwei Aktivitäten pro Tag in den Nationalparks
  • Park Eintrittsgebühren, Tourismus levy und Conservation fee
  • Je nach gebuchter Unterkunft auch bestimmte Getränke

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