Der folgende Vorschlag einer Tansania Selbstfahrer Rundreise beginnt und endet in Arusha. Dabei liegt hier der Schwerpunkt auf Camping Übernachtungen. Dazwischen sind zusätzlich 1 – 3 Lodgen gebucht. Als ersten Park können Sie den nahe gelegenen Arusha Nationalpark besuchen und sich dabei mit dem Fahrzeug vertraut machen.  Auf guter Asphaltstraße kommen Sie bis nahezu zum Gate des Tarangire Nationalparks. Die meisten Lodgen und Camp Sites liegen im nördlichen Bereich des Parks.  Sie verlassen den Park wieder über Makuyoni und fahren weiter nach Westen bis Mto-Wa-Mbu zum nächsten Park. Der Lake Manyara Nationalpark zieht sich entlang des gleichnamigen Soda Sees.

Danach geht es ins Hochland, zum Ngorongoro Krater. Für die Einfahrt in den Krater Boden ist eine Gebühr fällig. Nach dem Krater folgt der Höhepunkt des nördlichen Kreises. Nach dem Naabi Hill Gate folgen Sie der Strecke bis nach Seronera, dem zentralen Teil der Serengeti. Im Juni fahren Sie weiter in Richtung Norden zum Grumeti Fluss. Im Juli / August suchen Sie eher die Lobo Region im Nordosten auf.  Um den langen Rückweg nach Arusha etwas abzukürzen, können Sie in einer der zahlreichen Unterkünfte von Mittelklasse bis höchstem Luxus bei Karatu übernachten.

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INTERESSE AN DIESER TOUR

Anfrage

MISCHUNG AUS CAMPING UND LODGEUNTERKUNFT

Reisevorschlag

TAG
1
ARUSHA (A)

Am Flughafen Kilimanjaro werden Sie erwartet und für die erste Übernachtung Ihre Selbstfahrer Rundreise in Tansania abgeholt. Der Transfer zur Twiga Lodge dauert ca. 30  Minuten. Nach Ankunft können Sie sich mit dem Fahrzeug vertraut machen. Eventuell besteht auch Zeit für eine kurze Testfahrt.

Twiga ist eine gemütliche, vom britischen Besitzer betriebene Lodge. Sieliegt unmittelbar vor dem Eingang zum Arusha Nationalpark liegt. Wer hier anreist, fühlt sich wie bei Freunden. Der familiäre Aspekt ist deutlich spürbar. Das zweistöckige Haus im britischen Tudor Stil hat zwei große Veranden. Herrlich hier zu verweilen, den Blick in den Garten und dabei  Tee oder Kaffee zu genießen.

Der nahe gelegene Arusha Nationalpark wird oft unterschätzt. Denn er  bietet drei besondere Highlights: die Momella Seen, den Mount Meru und den Ngurdoto Krater. An klaren Tagen hat man zudem  von überall  einen herrlichen Blick auf den Kilimanjaro. Die Tierwelt ist so facettenreich wie die Vegetation. Waldgebiete, Anhöhen und Sumpfgebiete, vieles wird abgedeckt. Weiter im Norden umgeben grasbedeckte Hügel die wunderschönen Momella Seen. Sie schimmern in grünblauen Schattierung. An ihren Ufern finden sich mitunter tausende Flamingos.

TAG
2-3
TARANGIRE

Nach dem Frühstück erfolgt eine zeitige Abreise zum Tarangire Nationalpark. Fast die ganze Strecke zum Park ist Asphalt und nur die letzten 6,5 km  sind Sandpiste. Somit dauert die Fahrt je nach Verkehr nur 2 – 3 Std. In der Nähe des Gates sowie im Park gibt es diverse öffentliche Campingplätze. Zwei Tage  haben Sie die Gelegenheit diesen Park zu erforschen.

Tarangire mit seinen Baobab Bäumen und der hügeligen Landschaft, ist von beeindruckender Schönheit.  Auch das Farbenspiel aus blaugrauen Höhenzügen am Horizont, davor die grasgrünen Ebenen des Lormakau Sumpfes und die schwarzen Umrissen vorbeiziehender Elefanten, fasziniert. Herden von bis zu 300 Tieren ziehen durch das ausgetrocknete Flussbett, während wandernde Gnus, Zebra, Büffel, Impala, Hartebeest und Elen die immer kleiner werdenden Lagunen bevölkern.

TAG
4
LAKE MANYARA (F/A)

Die nächste Station auf Ihrer Tansania Selbstfahrer Rundreise ist der Lake Manyara Nationalpark. Der Lake Manyara am Fuß des ostafrikanischen Grabenbruchs, ist ein Edelstein an landschaftlicher Vielfalt. Ernest Hemingway hat ihn einmal als „das Schönste was ich in Afrika gesehen habe“ bezeichnet. Vom Eingang aus windet sich die Straße durch einen dichten, dschungelähnlichen Wald.

Hier halten sich mitunter Hunderte von Pavianen am Straßenrand auf. Meerkatzen huschen zwischen alten Mahagonibäumen umher. Hin und wieder sind Impala oder Thompson Gazellen  zu sehen, die sich im Dickicht verstecken oder Hornvögel, die hoch oben im Pflanzendach des Waldes zu finden sind. Einen Kontrast zu der Geschlossenheit des Waldes, bilden die östlich gelegenen weiten, offenen Grassavannen.

Das Migunga Zeltcamp bietet einfache ca. 25 m² große Zelte  mit angeschlossenem Bad und kleiner Holzterrasse. Die Lodge liegt mitten in einem Waldgebiet mit dichtem Baumbewuchs und Buschwerk. Zum Eingang zum Lake Manyara Nationalpark sind es nur wenige Minuten (ca. 5 km).

TAG
5-6
NGORONGORO

Bei Karatu sollten Sie tanken. Hier befindet sich die vorletzte Tankstelle! Dann geht die Fahrt weiter ins tansanische Hochland, in  Richtung Ngorongoro Conservation Area. Die Straße windet sich zum Lodoare Gate hinauf. Die Luft wird deutlich kühler. Unterwegs gibt es einen herrlichen Aussichtsplatz mit Blick in den Krater. Hinter dem Gate angekommen, führt die Straße um den Krater herum.

Die Rhino Lodge liegt circa 300 m vom Kraterrand entfernt, inmitten einer bewaldeten Anhöhe. Das Anwesen war einst  das  Wohnhaus des 1. Conservation Officer. Auch wenn die Lodge nicht unmittelbar am Kraterrand mit Blick in die Ebene liegt, so hat man doch den Vorteil in nur 20 Min. dort zu sein. Rhino Ngorongoro zeichnet sich durch eine freundliche, familiäre Atmosphäre mit nachhaltigem Ansatz aus. Fast alle Angestellten kommen aus umliegenden Dörfern und profitieren somit unmittelbar vom Besuch der Gäste.

Der Ngorongoro Krater stellt mit 2.286 m über dem Meeresspiegel die größte ununterbrochene Caldera der Welt dar. Umgeben von steilen Anhöhen, ist die darin liegende Ebene mit 19 km im Durchmesser von über 30.000 Tieren bewohnt. Dazu zählen Gnu, Zebra, Büffel, Elefanten, Löwen, Servale, Elen Antilopen, Hyänen und Gazellen. Vom westlichen Kraterrand aus, führt die Fahrt hinab auf den Kraterboden. Der Ausstieg erfolgt auf der östlichen Seite.

TAG
7
NGORONGORO

Diese Nacht übernachten Sie auf einem Campingplatz direkt am Kraterrand. Die Atmosphäre ist hinreißend. Durch die hohe Lage (ca. 2.375 Meter) kann es allerdings vor allem nachts recht kalt werden.

TAG
8-10
SERENGETI

Vom Kraterrand fährt man wieder in Richtung Gate. Danach weiter in Richtung Olduvai. Vorbei an den Naabi Hills und einigen bunten Masai Dörfern gelangt man schließlich in die zentrale Serengeti. Der Name bedeutet endlose Ebene. Innerhalb der Parkgrenzen siedeln mehr als 3 Millionen Tiere und 35 Arten. Dazu zählen die sogenannten „big seven“ – Büffel, Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard, Gepard und Afrikanischer Wildhund.

Die Serengeti  ist der bekannteste Park Afrikas, nicht zuletzt durch den Film „Serengeti darf nicht sterben“, der Michael Grzimek unsterblich machte. Sie ist der Inbegriff für afrikanische Tiersavannen und der zweitgrößte Nationalpark des Kontinents. Mit einer Fläche von mehr als 14.000 qm-Kilometern entspricht er in etwa der Größe von Schleswig-Holstein.

Sie verbringen zwei Nächte im zentralen Seronera Bereich, der sich dadurch auszeichnet, dass immer Tiere vorhanden sind, unabhängig vom Zeitpunkt der Migration. Die Übernachtung erfolgt auf special campsites.

TAG
11-13
SERENGETI

Die Tage stehen erneut ganz unter dem Zeichen der Tierbeobachtung. Von Jan- März zieht die great migration, eine über 500 km große, jährliche Rundwanderung, in die südliche Serengeti. Die Tiere folgen dabei dem Niederschlag, auf der Suche nach grünen, saftigen Weiden. Wie manisch getrieben gehen Sie dabei hohe Risiken ein und überqueren Flüsse, in denen Krokodile auf reiche Beute warten.  Die Ndutu Region  ist dann besonders attraktiv, da es außerdem Kalbezeit ist und massenhaft Jungtiere zu sehen sind.

Sie können auf einem special campsite bei den Naabi Hügeln mit wunderschönem Blick übernachten. Alternativ geht es gleich bis Ndutu. Je nach Vorliege wieder als Camping oder in einer Zelt-Lodge.

TAG
14
NGORONGORO OD. KARATU

Auf der Rückfahrt nach Arusha unterbrechen Sie die lange Fahrt nochmals am Kraterrand. Sie übernachten hier auf einem öffentlichen Campingplatz. Alternativ bietet sich eine Lodge Übernachtung in Karatu an. Zum Beispiel in der Country Lodge oder stilvoll in der Plantation Lodge.

TAG
15
ARUSHA

Nach der Rundreise geben Sie heute Ihren Mietwagen zurück. Je nach Flugzeit übernachten Sie noch einmal. Zum Beispiel in der KIA Lodge, die günstig direkt am Flughafen liegt.

TAG
16
ABREISE

INFO

Für die Einreise nach Tansania wird ein Visum benötigt, welches vorab online zu beantragen ist.

Bei Einreise über oder Voraufenthalt in einem Gelbfieber Gebiet (dazu zählt auch ein Transit Aufenthalt ab 12 Std.),  ist der Nachweis der Impfung notwendig.

Tansania ist vor allem an der Küste auch ein Malariagebiet. Die Prophylaxe wird dringend empfohlen.

Tansania hat zwei Regenzeiten. Die kleine mit geringem Niederschlag von November bis Dezember und die große mit heftigem Regen von April bis Juni.

Im Hochland von Tansania kann es vor allem nachts sehr kalt werden.

In der Trockenzeit von Juni bis September sind  vor allem in den nördlichen Parks die meisten Besucher unterwegs.

Wer antizyklisch reisen will, wählt Oktober/November.

Die Küste hingegen ist heiß und feucht mit jährlichen Durchschnittswerten um 28°- 30°C

  • Tansania ist im Mobilnetz sehr gut abgedeckt. Nahezu jede Lodge hat Wifi.
  • Als Selbstfahrer in Tansania sollte man Erfahrung mitbringen.
  • Die Entfernungen sind lang, teils über harter Wellblechpisten
  • Ein 24 Std. Notfall Service, wie in vielen anderen Ländern, ist nicht gegeben
  • Die Versicherung in Tansania ist ein Teilkasko. Sie beinhaltet stets einen Eigenanteil.
  • Jede Selbstfahrer Reise beinhaltet eine Flying Doctor Versicherung zur Evakuierung nach Nairobi.
  • Das Mindestalter der Fahrer ist 25 Jahre.
  • Es wird ein internationaler Führerschein verlangt

 im Preis enthalten

  • Gebuchte Unterkünfte oder Campingplätze
  • Je nach Buchung auch Vollpension
  • Nationalparkgebühren und Ngorongoro Conservation Fee
  • Campinggebühren
  • Conservation Gebühren einzelner Lodgen
  • Flughafentransfers
  • Mietwagen mit oder ohne Campingausrüstung
  • Unbegrenzte Kilometer
  • Flying Doctors Mitgliedschaft für Dauer der Safari

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